Angehrns Kokain soll bis Lipperswil gekommen sein

KREUZLINGEN. Gegen Stefan Angehrn wird wegen Drogenhandels ermittelt. Er soll Drahtzieher eines Drogenrings gewesen sein. Der ehemalige Profiboxer bestreitet die Vorwürfe. Mit Drogen habe er nichts am Hut. Das Verfahren gegen ihn läuft noch.

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KREUZLINGEN. Gegen Stefan Angehrn wird wegen Drogenhandels ermittelt. Er soll Drahtzieher eines Drogenrings gewesen sein. Der ehemalige Profiboxer bestreitet die Vorwürfe. Mit Drogen habe er nichts am Hut. Das Verfahren gegen ihn läuft noch. «Entweder wird Anklage bei Gericht erhoben oder das Verfahren wird eingestellt», sagt der Kreuzlinger Staatsanwalt Marcel Keller. Angehrn wohnt schon länger nicht mehr in Lipperswil, sondern mit Partnerin Bettina Pape im Kanton Zürich. Er wisse nicht, wieso die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen ermittle, sagt Angehrn. Marcel Keller kennt den Grund: «Die Kokain-Einfuhren sollen unter anderem an den ehemaligen Wohnsitz von Stefan Angehrn nach Lipperswil gegangen sein.» Der Verdacht gegen Angehrn kam während der Untersuchungen zu den Schenkkreis-Morden von Grenchen auf.

Vor fünf Jahren

Einer der Beteiligten habe mehrfach ausgesagt, dass er unter anderem im Auftrag von Stefan Angehrn insgesamt 115 Kilo Kokain in die Schweiz geschmuggelt habe. Daraufhin sei ein Strafverfahren eröffnet worden. Der Schmuggel soll sich zwischen April und Oktober 2008 abgespielt haben. (san)

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