Ambitionen unterstrichen

St. Margrethen gewinnt nicht unverdient gegen gut spielende Rebsteiner mit 3:1 (1:1). Den Unterschied machten die bessere Chancenauswertung und Spielerqualität der Unterrheintaler. St. Margrethen – Rebstein 3:1 (1:1)

Roberto De Nardin
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Rebsteins Verteidiger Philipp Kühnis (rechts) trennt Liridon Maliqi im letzten Moment vom Ball. (Bild: Yves Solenthaler)

Rebsteins Verteidiger Philipp Kühnis (rechts) trennt Liridon Maliqi im letzten Moment vom Ball. (Bild: Yves Solenthaler)

Die Elf um Kapitän Shoshi nahm gleich zu Beginn des Spiels das Zepter in die Hand. In den ersten Minuten kamen sie zu mehreren Abschlussmöglichkeiten durch Maliqi und Memeti. Für den Rebsteiner Schlussmann Kühn war es aber kein grosses Unterfangen, seinen Kasten sauber zu halten. Wenig später flachte das Spiel ab. Kampf und Krampf im Mittelfeld dominierten das Geschehen.

Paukenschlag vor der Pause

Am Ende der ersten Halbzeit ging dann alles drunter und drüber. Wie aus dem Nichts ging in der 43. Minute der Gast durch Stürmer Baiao in Führung. Der Ball wurde von rechts aussen in den Strafraum gespielt, wo Baiao die Kugel ungestört annehmen und sich die Ecke aussuchen konnte. Sein platzierter Schlenzer landete hinter Schlussmann Konjaric im Tor.

Doch es verging keine Minute und Maliqi glich mit einem spektakulären Schuss von der Grundlinie zum 1:1 aus. Keine gute Figur machte dabei Torhüter Kühn, da der Winkel für einen Torschuss fast unmöglich war. Mit diesem Resultat gingen die Teams in die Kabine.

Rebstein machte Druck

Nach der Pause kam der FC Rebstein immer besser ins Spiel. Zwischen der 53. und 68. Minute erspielten sich die Gäste vier riesige Torchancen. Je zweimal Baiao und Sturmpartner Lleshi hätten Rebstein in Führung bringen müssen. Doch sie scheiterten beide am wieder stark spielenden Schlussmann Konjaric.

Danach die alte Leier – wer die Tore nicht schiesst, bekommt sie. Flügel Sadiku flankte von links aussen rein, und der neu ins Spiel gekommene Axhija verwandelte per Kopf. Danach kontrollierte die Duvnjak-Elf das Geschehen. Memeti schoss noch das Tor des Tages mit einem herrlichem Schuss aus gut 20 Metern, bei dem es wieder keine Abwehrmöglichkeit für Kühn gab.

St. Margrethen hat seine Absichten einmal mehr unterstrichen und einen deutlichen Schritt in Richtung Wiederaufstieg gemacht.

2. LIGA, GRUPPE 1

Rheinau – 280 Zuschauer – SR: Bräker.

Tore: 43. Baiao 0:1, 44. Maliqi 1:1, 68. Axhija 2:1, 81. Memeti 3:1.

St. Margrethen: Konjaric; Shoshi, Stojanac, Stella, Künzler (46. Axhija); Cetinkaya, Sadiku (83. Serkan), Abazi, Hajrullahu; Maliqi, Memeti.

Rebstein: Kühn; Haltiner (76. Lüchinger), Müller, Kühnis, S. Eugster; D. Eugster, Köppel, Vasic, Tomasic (72. Nater); Lleshi (85. Enz), Baiao.

Gelb-Rot: 77. Maliqi (Unsportlichkeit).

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