Am Mennweg entsteht Senza Pensieri

AU. Die beiden Einfamilienhäuser am Mennweg sind fertiggestellt. Nun werden anschliessend zwei Mehrfamilienhäuser gebaut. Eine riesige Baugrube mit einer hohen Betonmauer weist auf ein grosses Bauprojekt hin. Am 10. August wird mit dem Bau der Häuser begonnen.

Bea Sutter
Drucken
Teilen
So sieht das Überbauungs-Projekt Senza Pensieri am Mennweg, oberhalb von Au, bei seiner Fertigstellung im Herbst 2016 aus. Zwei Häuser mit mediterranem Flair bieten hohe Wohnqualität. (Bild: pd)

So sieht das Überbauungs-Projekt Senza Pensieri am Mennweg, oberhalb von Au, bei seiner Fertigstellung im Herbst 2016 aus. Zwei Häuser mit mediterranem Flair bieten hohe Wohnqualität. (Bild: pd)

Der während Monaten gesperrte Mennweg (südlich ab der Walzenhauserstrasse, und nördlich bei der Verzweigung Wolfseges unter dem Heldsberg-Bunker) ist für die Spaziergänger wieder offen. Wer zurzeit auf dem Mennweg unterwegs ist, der kommt nicht umhin, vor dem gigantischen Mauerwerk stehen zu bleiben und zu staunen. Am oberen Ende der Betonmauer ist die ehemalige «Dischler-Villa» zu erkennen. 24 Meter hoch ist die Mauer. Wenn Spaziergänger sich an die Mauer stellen und nach oben blicken, so könnte es manchem schwindlig werden.

9300 Kubikmeter abgetragen

In den Hang, der zum Mennweg herunter verläuft, wurden bereits zwei Einfamilienhäuser gebaut. Diese sind nun fertig. Die Erschliessung des Mennweges erforderte auch den Einbau neuer Werkleitungen. Bernhard Eberle von Cristuzzi Architektur AG, Widnau, leitet das Projekt. Auch die Kofferungen sind fertig. Um der Überbauung Platz zu verschaffen, wurden riesige Mengen an Fels und Erdreich abgetragen.

Insgesamt waren es 9300 Kubikmeter Material. Zur Sicherung des Hanges musste die Betonmauer mit Verankerungen versehen werden. Nun ist die Baugrube bereit für die Baumeisterarbeiten. Diese beginnen am 10. August. Albert Grünenfelder, dem auch das «Haus zum Widderstein», die ehemalige «Dischler-Villa», gehört, ist Besitzer des Grundstückes am Hang. Albert Grünenfelder hat die Firma Cristuzzi Architektur AG aus Widnau mit der Projektierung einer Wohnanlage beauftragt.

Klangvoller Name

Nun ist das Bauprojekt mit dem klangvollen Namen Senza Pensieri (übersetzt: ohne Sorgen, sorgenfrei) zur Realisierung bereit. «Frei von Sorgen» sollen sich die Bewohner fühlen – diese Philosophie steckt hinter der Namensgebung der Überbauung. Es entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit Satteldächern. Die Dachfirste verlaufen parallel zur Hangsicherungswand.

Mediterranes Flair über Au

Bei Fertigstellung der Wohnanlage im Herbst 2016 werden zwei Wohnhäuser mit mediterranem Flair mitten in grüner Landschaft stehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Mietwohnungen werden von ihren Balkonen aus bestimmt die Aussicht über das Tal geniessen. Die zwei Häuser mit je fünf Mietwohnungen (eine im Dachgeschoss, zwei im Unter- und zwei im Erdgeschoss) sind mit einer durchgehenden Tiefgarage mit der Einfahrt in der Mitte verbunden. Es werden Dreieinhalb- und Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen, inklusive Tiefgaragen-Parkplätze, zum Mieten angeboten.

Wenn sich eine Person vor die Betonmauer stellt, verschafft das grossen Eindruck. 24 Meter ist sie hoch. Oben befindet sich das «Haus zum Widderstein», das ebenfalls dem Bauherrn gehört. (Bild: Bea Sutter)

Wenn sich eine Person vor die Betonmauer stellt, verschafft das grossen Eindruck. 24 Meter ist sie hoch. Oben befindet sich das «Haus zum Widderstein», das ebenfalls dem Bauherrn gehört. (Bild: Bea Sutter)