Aluminium statt Netz

FUSSBALL. Staad verliert gegen Bazenheid nach einem rassigen Spiel mit 1:4 (1:1). Die Niederlage fiel zu hoch aus.

Merken
Drucken
Teilen

Bazenheid gab gleich zu Beginn den Tarif durch: Nach 14 Sekunden setzten die Toggenburger einen Ball an die Latte des seit langem wieder mal von Raths – der inzwischen eigentlich Feldspieler ist – gehüteten Tor. Der Nachschuss landete im Netz, allerdings stand der Stürmer im Abseits.

Die Seebuben wehrten sich nach Kräften gegen die kombinationssicheren Gäste. In der 26. Minute hatten sie gar eine Kontergelegenheit, die allerdings nicht in einer Chance, sondern in einem Gegen-Konter mündete. Die wunderschöne Kombination führte zu Nesci, der Raths keine Abwehrchance liess. Die Staader kamen aber bereits fünf Minuten später zum Ausgleich: Lovric spielte einen weiten Ball auf Beqiraj, der den Goalie umspielte und flach verwertete.

Knackpunkt nach der Pause

In den 15 Minuten nach der Pause hatte Staad seine stärkste Phase, aber sowohl Skenderovic (57.) als auch Sremac (61.) trafen nur die Latte, wobei beim zweiten Mal Skenderovic den Nachschuss kläglich vergab. Die Quittung folgte acht Minuten danach: Zakir brachte die Gäste per Flachschuss 2:1 in Führung. Darauf reagierte Staad etwas kopflos, weil zu offensiv. Bereits in der 73. Minute fiel die Entscheidung, als Schneider den Nachschuss eines von Raths abgewehrten Freistosses in die Maschen setzte. Staad gab nicht auf und kam noch zu Chancen. Doch die interregio-erfahrenen Toggenburger waren abgeklärter – und schossen nach einem Konter durch Gregorin das zu brutale 4:1. Dabei war Staad dem 2.-Liga-Spitzenteam lange ebenbürtig. (ft, ys)