Altstätter Nachwuchs auf Kurs

LEICHTATHLETIK. Zwei Athletinnen und zwei Athleten des KTV Altstätten waren am Wochenende am nationalen Nachwuchsmeeting in Zofingen dabei. Ihre Ergebnisse sind erfreulich.

Drucken
Teilen
Fabia Brunner (links) bestätigt in der U16 die Limite für die Schweizer Meisterschaft. (Bild: pd)

Fabia Brunner (links) bestätigt in der U16 die Limite für die Schweizer Meisterschaft. (Bild: pd)

Auch im aargauischen Zofingen kletterten die Temperaturen weit über die 30-Grad-Marke. Beste Bedingungen also für die vier Nachwuchstalente des KTV Altstätten, die dies auch ausnutzten.

Dreimal PB, zweimal Podest

Allen voran der elfjährige Tobias Hohl. Er startete in drei Disziplinen und knackte gleich überall seine persönliche Bestleistung. Über 60 m Hürden unterbot er seinen Rekord um mehr als eine Sekunde, holte sich den Sieg und liess sich in der nationalen Saisonbestenliste auf dem fünften Platz eintragen. Gleich weit vorne befindet er sich im 60-m-Sprint ohne Hürden. In pfeilschnellen 8,57 s gelang ihm der Spurt auf Rang zwei. Fast hätte es ihm auch noch zu einem dritten Podestplatz gereicht. Seine 4,45 m im Weitsprung bedeuteten das gleiche Resultat wie dasjenige des Drittplatzierten. Dieser hatte jedoch den besseren zweitbesten Sprung und schnappte Tobias Hohl so den dritten Rang weg. Ebenfalls Vierter wurde Fabian Klaiber im Speerwurf. Er beförderte das 400 g schwere Wurfgerät auf 30,62 m – persönliche Bestleistung. Nach seinem starken Auftritt am Morgen musste der U14-Athlet fast fünf Stunden auf seinen zweiten Einsatz warten. Im Kugelstossen konnte er dann auch nicht ganz an seine Leistung anknüpfen. Trotzdem stiess er die Kugel auf gute 8,62 m und wurde Dritter.

Limite bestätigt

Das älteste Altstätter Talent an diesem Wochenende war Fabia Brunner. In der U16 startend, bewies sie ihre tolle Form und bestätigte über die 80 m Hürden ihre Schweizer Meisterschafts-Limite. Sie zeigte auch im Sprint, was in ihr steckt und lief eine neue persönliche Bestzeit. Dieses Ziel hatte auch Lea Hungerbühler im 2000-m-Lauf. Sie kam in der brutalen Hitze aber nicht ganz an ihre beste Zeit heran und klassierte sich mit 7:39,41 auf Rang fünf. (dez)