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ALTSTÄTTEN: Wo man sich Du sagt

Emotionen stehen heuer im Mittelpunkt der Rhema. Auch Regierungspräsident Martin Klöti lässt sich vom Gemeinschaftsgefühl im Rheintal anstecken. An der Eröffnung der Messe bietet er pauschal allen das Du an.
Max Tinner
Ein Flitterregen über den Ehrengästen und eine La-Ola-Welle eröffnet die Rhema 2017. Von links: Christian Willi, Jeanina Bereuter, Norbert Büchel, Norbert Lüchinger, Martin Klöti, Claudia Graf, Ralph Dietsche, Simon Büchel, Heinz Duppenthaler, Peter Göldi, Ivo Bischofberger, Ruedi Mattle, Shem Thomas, Sabina Saggioro. (Bild: Max Tinner)

Ein Flitterregen über den Ehrengästen und eine La-Ola-Welle eröffnet die Rhema 2017. Von links: Christian Willi, Jeanina Bereuter, Norbert Büchel, Norbert Lüchinger, Martin Klöti, Claudia Graf, Ralph Dietsche, Simon Büchel, Heinz Duppenthaler, Peter Göldi, Ivo Bischofberger, Ruedi Mattle, Shem Thomas, Sabina Saggioro. (Bild: Max Tinner)

Max Tinner

Ein Flitterregen über den Ehrengästen und eine La-Ola-Welle durch die Halle eröffnet gestern Mittag die Rhema 2017. «Slow down – no need to run!» Nur langsam, während der Rhema besteht kein Grund, zu hetzen: Shem Thomas besingt zur Eröffnung, was die Rheintalerinnen und Rheintaler die nächsten Tage auf der Altstätter Allmend zelebrieren werden, nämlich das gemütliche, herzliche Miteinander.

«Die Rhema ist ein lebendiges Facebook»

Jeder weiss, hier trifft man Bekannte aus dem ganzen Tal und auch so manchen eigens für diesen Anlass zurückgekehrten Heimwehrheintaler: «Die Rhema ist ein lebendiges Facebook», witzelt Ralph Dietsche, der durch die Eröffnung führt. Und Shem Thomas meint: «Nu nöd schüüch si!» Das soll zwar im Augenblick zum Mitsingen ermuntern, kann aber auch als Aufruf verstanden werden, aufeinander zuzugehen. An der Rhema erst recht.

Auch Regierungspräsident Martin Klöti lässt sich von der Rhema-Stimmung anstecken. Er erhebt sein Glas und bietet allen im Saal pauschal das Du an. «Hopp mitenand, i bi dä Martin!» Die Rhema bezeichnet er als komprimiertes Rheintal: «An dieser Messe findet man alles, was das Rheintal ausmacht.» Und das seien keineswegs Behäbigkeit und Konservativismus, was Clichés seien, wie er sie in seinem Präsidialjahr richtigzustellen versuche. Tatsächlich sei das Rheintal die Region im Kanton, die sich in den letzten 100 Jahren am stärksten entwickelt habe. Gerade in diesen Jahren habe sich enorm viel getan. Während man andernorts für Industriebrachen neue Nutzungen finden müsse, prosperiere hier die Industrie nach wie vor. Das sei nur möglich mit einer gelebten Sozialpartnerschaft: Es brauche Arbeitnehmer, die zur Wirtschaft stehen und nicht gleich auf die Barrikaden gehen, wenn wie in der ersten Zeit des Währungsschocks auch von ihnen Opfer verlangt werden. Umgekehrt wünscht sich Klöti eine Wirtschaft, in der auch die Schwachen ihren Platz finden. Dies sei nötig für den sozialen Frieden. Dieser gebe der Gesellschaft Stabilität. Und die wiederum sei wichtig für die Prosperität des Landes.

Wie das Rheintal prosperiert, kann man die nächsten Tage an der Rhema sehen. Messeleiter Simon Büchel verspricht eine Rhema voller Emotionen. «Wir wollen den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern», sagt er und denkt, dass dies gelingen wird. «Der Rhema-Spirit ist bereits im ganzen Tal spürbar», stellt er fest.

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