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ALTSTÄTTEN: "Wir sind die demokratischste Partei"

CVP-Rheintal-Präsident Sandro Hess nimmt für seine Partei in Anspruch, die demokratischste zu sein: Weil sie sich kontrovers mit den Themen auseinandersetze und man im Wettbewerb der Meinungen zur Mehrheitsüberzeugung gelange.
Max Tinner
Die neuen Rhyboot-Werkstätten interessieren die CVP-Mitglieder: Um die 100 kamen an die Besichtigung im Rahmen der Neujahrsbegrüssung. (Bild: Max Tinner)

Die neuen Rhyboot-Werkstätten interessieren die CVP-Mitglieder: Um die 100 kamen an die Besichtigung im Rahmen der Neujahrsbegrüssung. (Bild: Max Tinner)

Max Tinner

Die CVP setze sich intensiv und kontrovers mit den Themen auseinander, hielt Kreisparteipräsident Sandro Hess an der Neujahrsbegrüssung der CVP Rheintal gestern im Rhyboot-Neubau "Bleichi" fest. Jedermann in der Partei könne offen seine Meinung vertreten, ohne dass er, wie man es aus anderen Parteien höre, abgekanzelt werde. Der Meinungspluralismus sei sogar erwünscht. So finde nämlich die Partei auf Basis handfester Argumente zu einer Mehrheitsmeinung.

Sandro Hess erachtet diesen teils durchaus hart geführten Diskurs innerhalb der Partei als Alleinstellungsmerkmal der CVP in der Schweizer Parteienlandschaft. "Die CVP ist damit die demokratischste aller Parteien und die vernünftige Alternative zu Parteien, die zwar medienwirksam, aber wenig lösungsorientiert politisieren", meinte er.

"Kompromissfähigkeit ist keine Schwäche"

Die auch parteiintern umstrittene Haltung der CVP in der Frage des kürzlich vom Kantonsrat verabschiedeten Verhüllungsverbots sei Ausdruck davon. Manche Mitglieder hätten darin einen Rechtsruck der Partei gesehen, stellte Hess fest, hält dem aber entgegen, dass anderen wiederum die Partei wegen ihres Engagements für höhere Familienzulagen nach wie vor zu links sei. Das Eine schliesse das Andere nicht aus: "Wer in der heutigen Zeit unsere Fähigkeit zum Kompromiss ernsthaft als Schwäche auslegt, hat unsere politische Kultur und unser System missverstanden und sollte eigentlich nachsitzen müssen", meinte Hess, der beruflich Schulleiter ist. "Wir sind mit Stolz eine Partei mit konservativer Wertehaltung mit gleichzeitig scharfem Blick in die Zukunft", betonte er.

Damit repräsentiere die CVP auch den Willen des Volks am besten, stimmte die diesjährige Gastrednerin zu: "Die Abstimmungsergebnisse zeigen, dass die CVP, die wahre Volkspartei ist", stellte CVP-Schweiz-Generalsekretärin Beatrice Wertli fest.

Eine Politik der dargebotenen Hand

Sie warnt die anderen Parteien davor, unnachgiebig auf ihren Positionen zu beharren. Dies verlängere den Reformstau in für die Schweiz zentralen Fragen nur unnötig. Wertli sieht die CVP als Partei, die Lösungen biete, die deblockiere und Wege aus den ideologischen Schützengräben zeige: "Nur die CVP macht eine Politik der dargebotenen Hand."

An die Adresse der Mitglieder ihrer Partei betonte Wertli, dass die CVP für ihre Lösungen aber auch kämpfen müsse. Dafür brauche es jede und jeden. Sie ermutigte, sich gesellschaftlich zu engagieren. Das Freiwilligenengagement sei ein wichtiger Pfeiler des Erfolgsmodells Schweiz, es gerate aber zusehends unter Druck. Die CVP wolle es stärken, "Freiwilligenarbeit entspricht dem Geist der CVP", betonte Beatrice Wertli.

Musikalisch umrahmt wurde die Neujahrsbegrüssung von Auftritten der Ländlerkapelle Hendermoosbueba, des Saxofonquartetts Sax4Fun und der Lüchinger Tambouren.

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