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ALTSTÄTTEN: Waldpflege und Gemeinwerk

Die Rhode Stadt und Vorstadt lud ihre 1763 Bürger am Freitag zur Versammlung ein. 115 von ihnen kamen in die «Sonne».

Die ordentliche Rhodsbürger­versammlung warf keine hohen Wellen. Besondere Anträge la­-gen keine vor. Die statutarischen Traktanden, Genehmigung der Jahresrechnung 2017 und des Budgets 2018 wurden diskussionslos und einstimmig gutgeheissen.

Grosszügige Unterstützungsbeiträge

Mit einem Einnahmenüberschuss von rund 4000 Franken schloss die Rechnung 2017 um 1600 Franken besser ab als budgetiert. Der Überschuss wird dem ordentlichen Eigenkapital gutgeschrieben. Das Budget 2018 sieht einen Einnahmenüberschuss von rund 1,12 Mio. Franken vor. Erwartet werden die hohen Einnahmen aus dem (vergangenen August von einer ausserordentlichen Bürgerversammlung beschlossenen) Teilverkauf der Parzelle Schnegger. Damit ermöglicht die Rhode dem Kehrichtzweckverband Rheintal (KVR) die Erweiterung des Entsorgungsplatzes sowie die Realisierung der dazu nötigen Bauten.

Ein bedeutender Ausgabeposten in der Rechnung der Rhode sind die Beiträge an Vereine, Institutionen und die Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 22400 Franken an 39 Empfänger ausgeschüttet. Vom Bienenzüchter-Verein Oberrheintal über den Männerchor und das Kinderjo­delgrüppli, von der Ortsgemeinde über den Verein Pro Riet zur Aktion Ferienpass unterstützt die Rhode so das gesellschaftliche Leben und die vielfältigen Aktivitäten in der Stadt Altstätten.

Rhodmeister Josef Popp nutzte die Gelegenheit und gab einen umfassenden und mit eindrücklichen Fotos reich illustrierten Einblick in die Tätigkeiten der Rhode Stadt und Vorstadt im Jahreslauf. Als bedeutende Waldbesitzerin unterhält und pflegt sie insgesamt rund 1,5 Mio. Quadratmeter Alp- und Forstwirtschaftsland. Im Riet gehören der Rhode 2,1 Mio. Quadratmeter Landwirtschaftsland, das zum grössten Teil verpachtet ist.

In seinen Ausführungen ging Popp etwa auf die nachhaltige Holznutzung im Hafenwald ein. Um den Boden zu schonen und Beschädigungen durch Rücke­fahrzeuge und Schleifspuren zu vermeiden, werden die gefällten Baumstämme mit improvisierten Seilbahnen abgeführt. Eine grosse Aufgabe für die Rhode ist im Wald die Erstellung und der Unterhalt von Forstwirtschaftsstrassen und Rückegassen. Wichtig für die Gesunderhaltung des Waldes ist aber auch der Gemeinwerktag, an dem alljährlich freiwillige Rhodsbürger den Wald putzen. Dieses Jahr ist der Tag auf den 20. Oktober angesetzt.

Im Anschluss an die Rhodsversammlung genossen die Teilnehmenden ein schmackhaftes Nachtessen. Zum gemütlichen Beisammensein unterhielt die Kapelle Junge Stadtmusikanten mit schmissiger Blasmusik.

Max Pflüger

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