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ALTSTÄTTEN: Viel Volk an der Gartenbau-Show

Zehn Teams haben am Samstag in Altstätten um den Einzug in die Schweizer Berufsmeisterschaften gegärtnert. Über tausend Besucherinnen und Besucher haben eine spannende Regionalausscheidung der Landschaftsgärtner erlebt.
Kurt Latzer
Die Besucherinnen und Besucher kamen in Scharen: Die Landschaftsgärtner hatten mit ihrer Aufgabe alle Hände voll zu tun und mussten am Schluss in die Verlängerung. (Bilder: Kurt Latzer)

Die Besucherinnen und Besucher kamen in Scharen: Die Landschaftsgärtner hatten mit ihrer Aufgabe alle Hände voll zu tun und mussten am Schluss in die Verlängerung. (Bilder: Kurt Latzer)

ALTSTÄTTEN. Die Organisatoren von «Stadtgarten» können sich einen grossen Erfolg mehr an ihre Fahne heften. Allein, dass es ihnen gelungen war, die Regionalausscheidung der Landschaftsgärtner ins Städtli zu holen, haben viele Besucherinnen und Besucher als «genial» bezeichnet.

Schwere Aufgabe

Der Qualifikation zur Teilnahme an der Berufsmeisterschaft stellten sich zehn Zweier-Teams aus der Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Mit von der Partie war auch ein Rheintaler, Jano Paar von Steger Gartenbau. Sein Partner war Martin Weibel von Moser Gartenbau in Züberwangen.

Die Landschaftsgärtner hatten sieben Stunden Zeit, den vorgegebenen Garten zu bauen und zu gestalten. Die Pläne dafür haben sie erstmals eine Stunde vor Arbeitsbeginn studieren können. Und weil sich die meisten Teams gemächlich ans Werk machten, gerieten sie immer mehr in die Bredouille, je näher das Ende rückte.

Rote Köpfe

Eigentlich hätten alle Landschaftsgärtner bis 16 Uhr fertig sein sollen. Weil dies aber nur ein Team schaffte, bekamen die anderen 30 Minuten Verlängerung. Judith Schmidheiny, OK-Präsidentin von Stadtgarten, hat sich amüsiert.

Es sei lustig gewesen, zu beobachten, wie die Teams eher gemächlich gestartet sind. Gegen Mittag hätten die ersten Gärtner realisiert, dass die Zeit knapp würde. «Etwa gegen 15 Uhr haben alle Vollgas gegeben, die ersten Pullis sind geflogen und die ersten roten Köpfe waren zu sehen», sagte die OK-Präsidentin. Trotz der halben Stunde mehr hat am Ende nur ein Team seinen Garten fertig gebaut. Wie Martin Steger, Projektleiter Stadtgarten, vor der Rangverkündigung auf der Treppe der katholischen Kirche sagte, zählte nicht der fertige Garten allein. Punkte gab es auch für Kriterien wie etwa Arbeitssicherheit, Zusammenarbeit im Team, Ordnung, wirtschaftlicher Umgang mit dem Material.

Kein Rheintaler an der Spitze

Chef der Expertengruppe war Benjamin Tanner aus Rebstein. Er lobte die Arbeit aller Teams: «Es ist super, wenn man sieht, was die Teams in siebeneinhalb Stunden geleistet haben.» Und bei den besten drei Teams sei es sehr schwer zu entscheiden gewesen, wer den ersten, zweiten oder dritten Platz belegen soll.

Die Sieger (Team 6) heissen Roman Schweizer, Germann Gartenbau, Bazenheid, und Thomas Signer, Gehrig Gartenbau in Flawil. Ebenfalls an die Berufsmeisterschaft dürfen (Team 4) Cyrill Stöckl, Egli Grün AG, Sirnach, und Roman Schoch, Artho Gärten in Berg. Auf dem dritten Rang landete das Team eins mit Dominic Brunner, Künzli Gartenbau, Aadorf, und Patrick Meyer von Bürgler Gärten in Matzingen.

Das Team mit dem Rheintaler Jano Paar von Steger Gartenbau (rechts) hat es nicht unter die besten Drei geschafft. Alle Arbeiten aber wurden von den Experten als hervorragend bezeichnet.

Das Team mit dem Rheintaler Jano Paar von Steger Gartenbau (rechts) hat es nicht unter die besten Drei geschafft. Alle Arbeiten aber wurden von den Experten als hervorragend bezeichnet.

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