ALTSTÄTTEN: Viel Auswahl für Schnäppchenjäger

Einmal mehr lockte der Schnäppchentag am Samstag zahlreiche Besucher in die Marktgasse. Das Angebot war vielfältig, und wer früh kam, konnte (s)ein Schnäppchen machen.

Andrea C. Plüss
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Auch die sommerlichen Temperaturen kamen den Geschäften in der Marktgasse gelegen. (Bild: Andrea C. Plüss)

Auch die sommerlichen Temperaturen kamen den Geschäften in der Marktgasse gelegen. (Bild: Andrea C. Plüss)

Andrea C. Plüss

Bis auf zwei oder drei Ausnahmen waren es die Händler der Marktgasse, die am Samstag von 9 bis 16 Uhr an den Ständen ihre Schnäppchen anpriesen.

Für alle galt in der Regel: Schnäppchenware ist draussen, reguläre Ware befindet sich im Geschäft. Die Modegeschäfte boten überwiegend Ware aus dem Frühjahrssortiment an, dazu Einzelstücke aus der laufenden Sommerkollektion. Diese Teile wurden, so die Aussagen der meisten Händler, am Samstag extra reduziert – also zum Schnäppchen. Hinzu gesellten sich allenfalls Restposten aus der Vorsaison.

Bei Parfüm, Kosmetik und Pflegeprodukten verfuhren die in der Marktgasse ansässigen Händler ähnlich. Ins Schnäppchen-Angebot kamen zum Beispiel Produkte, bei denen sich die Verpackung oder Deklarationsvorschriften geändert haben, ohne dass die Produkte deshalb beeinträchtigt wären. Auch speziell reduzierte Lagerartikel fanden den Weg auf die Tische.

Was ein Schnäppchen ist, entscheidet jeder selbst

An vielen Ständen gab es nur gewisse Preiskategorien, was die Orientierung sicher erleichterte. Beim Sortiment Schmuck und Uhren erfreuten sich die Artikel der Preiskategorien zehn und zwanzig Franken grosser Nachfrage. Auch einzelne aktuell modische Teile seien bei den Schnäppchen dabei, hiess es. Wenn hochpreisige Artikel am Schnäppchentag deutlich reduziert sind, mag der eine oder andere Besucher diese Preise immer noch als recht hoch ansehen, manch anderer sich im Gegenzug über einen Schnäppchenpreis freuen. Ein Schnäppchen soll eigentlich demjenigen Freude bereiten, der es ergattert hat. Freut sich der Käufer über seine Errungenschaft, ist das Ziel doch erreicht. Kreatives Talent im Gestalten floraler Schnäppchen bewiesen zwei Mitarbeiterinnen eines Blumengeschäfts. Sie sichteten im Ladenlokal bereits vorhandene Vasen, Dekogläser, Schleifen und Bänder und kreierten daraus neue Ware, wobei jeweils die passende kleine Pflanze dazu gekauft worden war. Bei sommerlichen Temperaturen zeigten sich die meisten Händler erfreut über das Vormittagsgeschäft. Die Mittagsstunden verliefen erfahrungsgemäss eher ruhig, und gegen Ende des Tages haben die Besucherzahlen dann nochmals angezogen.

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