ALTSTÄTTEN: Verkauf von Bauland angekündigt

Bei der Bürgerversammlung der Rhode Stadt und Vorstadt Altstätten wurde über den Verkauf von Bauland im Schnegger informiert. Beschluss gefasst wird an einer ausserordentlichen Bürgerversammlung.

René Jann
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Die Bürgerinnen und Bürger der Rhode Stadt und Vorstadt Altstätten erschienen zahlreich zur Bürgerversammlung. (Bild: René Jann)

Die Bürgerinnen und Bürger der Rhode Stadt und Vorstadt Altstätten erschienen zahlreich zur Bürgerversammlung. (Bild: René Jann)

Am 1. Oktober tritt im Kanton St. Gallen die neue Mehrwert- verordnung in Kraft, die beim Handel mit Böden eine Mehrwertabgabe von 20 Prozent pro Quadratmeter des Mehrwerts einfordert. Um diese zu umgehen, beziehungsweise kein Geld zu verlieren, will die Rhode Stadt und Vorstadt Altstätten im Gebiet Schnegger vorher noch zwei Parzellen Bauland verkaufen.

Die Verkaufsverhandlungen mit Ernst Saxer (2200 Quadratmeter) und der KVR für den Bau einer neuen Recyclingannahmestelle (10500 Quadratmeter) seien im Gange, sagte Rhodmeister Josef Popp. Sobald die rechtliche Grundlage abgeklärt und die Kaufverträge ausgehandelt sind, werde zur Beschlussfassung eine ausserordentliche Bürgerversammlung einberufen. Im weiteren informierte Popp auch über das Projekt «Woodvetia», in dessen Rahmen am 15. und 16. September der Tag des Schweizer Holzes stattfindet. Dabei werden die Oberstufenschüler und die Bevölkerung vom Forstkreis Rheintal informiert.

Werner Zogg ist nicht mehr Revierförster

Am 1. September 1995 trat Werner Zogg als Nachfolger von Eugen Kessler die Stelle als Förster im Revier Altstätten-Eichberg an. Während 22 Jahren war er Betriebsleiter der Altstätter Forstgemeinschaft. Für sein Wirken wurde ihm am Freitagabend mit einem Präsent gedankt und alles Gute gewünscht.

Reichlich mit Bildern von alt Rhodmeister Noldi Haltiner und Revierförster Werner Zogg dokumentiert, blickte Josef Popp in seinem ersten Amtsbericht auf ein aktives Wirken im 2016 zurück. Die Sanierungsarbeiten an der Alphütte und am Stall sind abgeschlossen, das Waldhüttli im Hafenwald saniert und instand gestellt. Auch die den Wanderern und Velofahrern zur Verfügung stehenden Rastplätze und Riethütten sind für die kommende Saison bereitgestellt.

«Gmawärch» findet auch 2017 wieder statt

In den nächsten Jahren stehen Unterhaltsarbeiten beim unteren Stall Chlosmeren an. Trotz des schlechten Holzpreises würden 660 Festmeter Holz geschlagen, um die einheimischen Sägereien zu versorgen. Diese seien schliesslich auch in besseren ­Jahren stets gute Abnehmer gewesen. «Kopfzerbrechen bereiten derzeit die Bodensenkungen und die damit verbundenen Rutschungen im Hafenwald», sagte Popp, der sich andererseits darüber freute, dass das erstmals durchgeführte «Gmawärch» ein grosser Erfolg gewesen sei. So habe der Rat beschlossen, die Bürgerschaft auch in diesem Jahr wieder zum «Gmawärch» einzuladen: Es wird am 4. oder 11. November stattfinden.

Die Jahresrechnung 2016 schloss mit einem Einnahmenüberschuss von 7293 Franken. Budgetiert war ein Ausgabenüberschuss von 2100 Franken, was einer Besserstellung von 9393 Franken entspricht. Das bilanzierte Vermögen wuchs damit auf 1,78 Mio. Franken an. Für 2017 ist im Budget ein Gewinn von 2400 Franken vorgesehen. Jahresbericht, Jahresrechnung und Budget wurden genehmigt.

Danach gab es einen schmackhaften Bürgerznacht, umrahmt von bodenständiger Stimmungsmusik, dargeboten von den Nachtfaltern.