ALTSTÄTTEN: Verbindendes über das Trennende setzen

Morgen Freitag ist im Kulturraum Jung Rhy Vernissage zu einer Ausstellung von Verena Brassel.

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Verena Brassel in ihrem Atelier in Altstätten. (Bild: Max Tinner)

Verena Brassel in ihrem Atelier in Altstätten. (Bild: Max Tinner)

Am Freitag, 10. März, ist um 18.30 Uhr im Kulturraum Jung Rhy an der Alten Landstrasse, wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, Vernissage zu einer von mehreren Ausstellungen, mit denen dieses Jahr das 20-jährige Kunstschaffen von Verena Brassel gewürdigt wird. Die Ausstellung trägt den Titel «Verbindendes steht über Trennendem». Musikalisch wird die Vernissage von Peter Lenzin umrahmt; einführende Worte hält Stadtpräsident Ruedi Mattle.

Fremdem mit Respekt begegnen

Die international bekannte Alt­stätter Künstlerin möchte mit dieser Ausstellung aufzeigen, wie Kunst das Verständnis für fremde Kulturen fördert und sie den Zugang zu ihnen erleichtert und damit hilft, Vorurteile abzubauen. «Man muss nicht mit allem einverstanden sein – aber dem Fremden respektvoll zu begegnen, ist einem friedlicheren Miteinander sicher zuträglich», sagt die Künstlerin.

Zu sehen sind in der Ausstellung rund 30 grossformatige Bilder sowie Objekte. Alte Fundstücke und Erde aus verschiedenen Ländern wurden in die Bilder eingearbeitet, ebenso Fragmente religiöser Texte, die eine besondere Ausstrahlung haben. Zu sehen ist im Rahmen der Ausstellung ausserdem ein Dokumentarfilm, den Peter und Jolanda Sonderegger über Verena Brassel und ihr Wirken erarbeitet haben. (pd/mt)

Nach der Eröffnung von diesem Freitag ist die Ausstellung an den Wochenenden vom 11. und 12. März, 17. bis 19. März und 24. bis 26. März zu sehen, freitags von 17 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 13.30 bis 18 Uhr.