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ALTSTÄTTEN: Valrheno kauft EgoKiefer-Areal

Das grosse Firmenareal des Türen- und Fensterherstellers EgoKiefer ist verkauft worden. Es gehört neu der Firma Valrheno, die im Frühjahr schon das Balgacher Nüesch-Areal erworben hat.
Gert Bruderer
Das EgoKiefer-Areal mit den beiden markanten Türmen (rechts) sowie dem Bürotrakt und den Hallen (Bildmitte) erstreckt sich über gut vier Hektaren. (Bilder: Gert Bruderer)

Das EgoKiefer-Areal mit den beiden markanten Türmen (rechts) sowie dem Bürotrakt und den Hallen (Bildmitte) erstreckt sich über gut vier Hektaren. (Bilder: Gert Bruderer)

Gert Bruderer

Die Firma Valrheno ist dieses Jahr von den Rheintaler Unternehmerfamilien Zünd (Systemtechnik, Altstätten), Huber (SFS, Heerbrugg), Hutter (Sonnenbau, Diepoldsau) sowie der Casainvest Rheintal AG gegründet worden.

Valrheno übernimmt von der Arbonia-Forster-Gruppe, konkret von der AFG Immobilien AG, das markante rote EgoKiefer-Bürogebäude, die sieben Hallen und die direkt angrenzenden Liegenschaften der Fürsorgestiftung der EgoKiefer AG (zwei Mehrfamilienhäuser an der Tiefenackerstrasse sowie ein Einfamilienhaus). Die Verschreibung auf dem Grundbuchamt hat am Donnerstagvormittag stattgefunden.

Den Stadtrat «freut der Kauf sehr»

Das gesamte Areal hat eine Fläche von rund 4,5 Hektaren und ist somit etwa gleich gross wie das Balgacher Nüesch-Areal («Bad Balgach»). Was die Firma Valrheno schon für Balgach in Aussicht gestellt hatte, gilt auch für die Arealentwicklung in Altstätten. Die neuen Eigentümer versprechen Nachhaltigkeit und den Einbezug der verschiedenen Anspruchsgruppen bei der Planung.

Den Altstätter Stadtrat «freut es sehr», dass eine regional verankerte Investorengruppe das EgoKiefer-Areal gekauft hat. Er ist «überzeugt, dass die Investoren sich der Bedeutung des Areals bewusst sind», was Valrheno-Geschäftsführer Matthias Hutter bestätigt. Hutter sagt, es sei Val­rheno eine «grosse Freude, das wichtige EgoKiefer-Areal nachhaltig entwickeln zu dürfen».

Stadt liess 2016 Grobstudie erstellen

Der Stadtrat geht von einer Entwicklung aus, die dem Ort, seiner Geschichte, aber auch dem vorhandenen Potenzial Rechnung trägt. Eine Entwicklung dieser Grösse sei «zwingend im gesamtstädtischen Kontext» zu betrachten und müsse sowohl dem In­vestor als auch der Öffentlich­-keit einen massgeblichen Nutzen stiften.

Mit der möglichen Zukunft des Areals beschäftigt sich der Stadtrat, seit die Arbonia-Gruppe im Jahr 2015 die umfassende Verlagerung von Arbeitsplätzen der EgoKiefer von Altstätten ins Ausland bekannt gegeben hat. Im letzten Jahr liess der Stadtrat eine Grobstudie über mögliche Entwicklungsszenarien erarbeiten, um damit die Basis für den laufenden Prozess zur Arealentwicklung zu legen. EgoKiefer wird auch nach dem Verkauf Teile des Areals bis auf Weiteres nutzen. Sicher für die nächsten eineinhalb Jahre befinde sich der Service-Shop mit rund 50 Mitarbeitenden in Altstätten, sagt Fabienne Zürcher, die Mediensprecherin der Arbonia-Forster-Gruppe. Der Service-Shop führt Reparaturen aus, die dank des Altstätter Standorts (und somit der Nähe zur Kundschaft) rasch erfolgen können.

Auch in Zukunft wolle EgoKiefer zudem die rund 150 Mitarbeitenden der Administration weiterbeschäftigen, sagt Fabienne Zürcher. Ob diese Arbeitsplätze (Marketing, Forschung und Entwicklung, Einkauf usw.) längerfristig in Altstätten bleiben, ist noch offen. Sicher würden sie aber dem Rheintal erhalten bleiben, sagt die Mediensprecherin.

Schon seit dem Sommer ist bekannt, dass im Bürogebäude vorübergehend Asylverfahren durchgeführt werden sollen, wofür der Bund rund 110 Arbeitsplätze vorgesehen hat. Diese Übergangslösung des Staatssekretariats für Migration soll so lange dauern, bis das neue Bundesasylzentrum im Hädler in Betrieb genommen wird.

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