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ALTSTÄTTEN: Umsatz pro Mitarbeiter: 838'000

507 Genossenschafter der Landi Oberrheintal sprachen an der 161. Generalversammlung ihrer Verwaltung mit der einstimmigen Wiederwahl das Vertrauen aus. Die Mitgliederzahl konnte erneut gesteigert werden.
René Jann
507 der 1397 Landi-Genossenschafter nahmen an der Versammlung teil. (Bild: rené jann)

507 der 1397 Landi-Genossenschafter nahmen an der Versammlung teil. (Bild: rené jann)

ALTSTÄTTEN. Verwaltungsratspräsident Markus Thür konnte am Samstagabend mit grosser Freude darauf hinweisen, dass die Mitgliederzahl auch 2015 gewachsen sei, um 75 Genossenschaftsmitglieder auf 1397. Sie würden die Basis der Landi Oberrheintal bilden. So sei es denn auch das Ziel, dass alle auch vom breiten Angebot profitieren können. Thür dankte den 25 in der Landi Beschäftigten für ihren Einsatz und den Kunden für ihre Treue.

«Ausgezeichnetes Ergebnis»

In seinem Jahresbericht ging der Verwaltungsratspräsident auf die mit dem erstarkten Schweizer Franken drastisch veränderten Rahmenbedingungen ein. So habe die Schweizer Bevölkerung 2015 gegen elf Milliarden Franken im grenznahen Ausland ausgegeben. Trotzdem habe die Landi Oberrheintal unter der Geschäftsführung von Emil Zeller ein ausgezeichnetes Ergebnis erlangt. Die Verschuldung habe sich weiter reduzieren lassen. «Unsere Landi ist für die Zukunft gut aufgestellt», erklärte Thür, überzeugt von der Robustheit, Qualität und der grossen Anpassungsfähigkeit der Genossenschaft. Der Verwaltungsrat sei zuversichtlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit auch in der recht anspruchsvollen Situation erfolgreich verteidigt werden könne. Traditionell ging Thür auch auf die Wettersituation mit Nässe im Mai und extremer Hitzewelle im Hochsommer ein. Letztere habe aber als positiver Nebeneffekt die Kirschessigfliege in Schach gehalten.

Schweizweit im Spitzenfeld

Geschäftsführer Emil Zeller präsentierte die Erfolgsrechnung mit einem Bruttogewinn von 3,379 Mio. Franken, der leicht höher als im Vorjahr ausgefallen sei. Den Unternehmensgewinn bezifferte er auf 147 000 Franken. Damit steige das Eigenkapital um 108 000 Franken auf 2,283 Mio. Franken. Der Umsatz je Mitarbeitendem ergebe bei 100 Prozent Anstellung beachtliche 838 000 Franken, womit die Landi Oberrheintal im Quervergleich mit anderen Schweizer Landi-Genossenschaften im Spitzenfeld liege. Wie Emil Zeller erläuterte, mussten 2015 grosse Umsatzeinbussen hingenommen werden. Obwohl die Kundenzahl im Tagesdurchschnitt im Landi-Laden auf 792 und im Shop auf 549 gestiegen war, sei der Gesamtumsatz um 1,3 Millionen Franken (-6,7 Prozent) tiefer ausgefallen als im Vorjahr. Einzig im Shop sei ein Umsatzplus von 1,9 Prozent erreicht worden.

Tanken mit Stimmausweis

Im Bereich Landwirtschaft habe man zudem einen Schweinemastbetrieb als Kunden verloren. Infolge des Preissturzes im Tankstellengeschäft habe auch der Bereich Energie eine Einbusse um 800 000 Franken erfahren. Bei der Umsatzeinbusse im Landi-Laden von 106 000 Franken auf 9,347 Mio. Franken hätten nebst dem schlechten Frühlingsstart auch Preissenkungen mitgespielt. Anteilmässig habe der Detailhandel mit einem Gesamtumsatz von 11,8 Mio. Franken 65 Prozent ausgemacht, der Bereich Landwirtschaft mit 3,5 Mio. 20 Prozent und der Bereich Energie mit 2,7 Mio. Franken 15 Prozent.

Um dem Preissturz im Tankstellengeschäft entgegenzuwirken, erhalten die Landi-Genossenschafterinnen und Genossenschafter ab sofort gegen Vorlage des Stimmausweises an der Tankstelle einen Rabatt von fünf Rappen je Liter Treibstoff. In seinem Rückblick auf das Landi-Jahr 2015 zeigte sich Emil Zeller glücklich, mit der Mosterei Kobelt in Marbach wieder einen Mostobst-Abnehmer in der Region gefunden zu haben.

Keine Diskussionen

Jahresbericht, Bilanz und Erfolgsrechnung wurden diskussionslos ohne Gegenstimme gutgeheissen und den Organen Entlastung erteilt.

Der Jahresgewinn von 147 137 Franken wird der allgemeinen Reserve zugewiesen. Einstimmig wurde in globo der Landi-Verwaltungsrat für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren bestätigt: Marcel Baumgartner, Kriessern, Armin Benz, Marbach, Armin Bont, Altstätten, Ruedi Graf-Heierli, Rebstein, und Thomas Weder, Lienz.

Einstimmig wurde auch Markus Thür als Präsident bestätigt. «Zusammen mit Geschäftsführer Emil Zeller wollen wir die bisherige Erfolgsgeschichte der Landi Oberrheintal weiterführen», war man sich am Vorstandstisch einig.

Als Revisionsstelle wurde die Revisionsgesellschaft KMU-Netz Revisionen GmbH, Oberriet, mit Arno Stieger, Kobelwald, und Daniel Baumgartner, Rüthi, wiedergewählt.

Parkplatz sanieren

Vor einem Jahr wurde für die Sanierung der Parkplätze und Tankstellen-Zufahrt ein Kredit von 1,25 Mio. Franken gutgeheissen. In Koordination mit dem Kanton St. Gallen und der Stadt Altstätten soll noch im Frühling mit den vier bis sechs Monate dauernden Bauarbeiten begonnen werden, orientierte Markus Thür und dankte für das Verständnis der Landi-Besucher für allfällig entstehende Unannehmlichkeiten während der Bauzeit.

Jubilare geehrt

Seit 20 Jahren steht Arno Stieger, Kobelwald, für die Landi im Einsatz. Er wurde dafür mit einem Präsent geehrt. Für 15-jährigen Einsatz wurden geehrt: Ladenchef Urs Steiger, Verwaltungsratspräsident Markus Thür und Verwaltungsrat Armin Bont. Emil Zeller ist bereits seit 30 Jahren für die Landi tätig, 15 Jahre davon als Geschäftsführer. Auch er durfte ein Präsent entgegennehmen.

Einmal mehr wurde die Landi-Familie mit einem schmackhaften Znacht aus der Montlinger «Hirschen»-Küche von Markus Schegg verwöhnt, derweil das Trio Rigolettis musikalisch unterhielt. Als Überraschungsgäste trat das für seinen träfen Witz bekannte Komiker-Duo Messer und Gabel auf.

Zum Abschluss wurden 20 gemischte Körbe verlost.

Daten zum Vormerken

Am 8./9. April findet die traditionelle Frühjahrsausstellung statt, im Mai die Flurbegehung, im Oktober der Bauernmarkt mit Einkellerungsaktionen. Im November findet die UFA-Fütterungstagung statt, am 10. Dezember der Weihnachtsmarkt.

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