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ALTSTÄTTEN: Städtli nachhaltig beschenkt

Meinrad Gschwend, Präsident des Naturschutzvereins Altstätten, übergab ein grosses und ein noch kleines Geschenk der Stadt Altstätten und deren Präsidenten Ruedi Mattle.
Damian Neuländner
Meinrad Gschwend, Ruedi Mattle, Andreas Jung, Ivo Blöchlinger zeigen sich (v. l.) vor den beiden geschenkten Sommerlinden. (Bild: Damian Neuländner)

Meinrad Gschwend, Ruedi Mattle, Andreas Jung, Ivo Blöchlinger zeigen sich (v. l.) vor den beiden geschenkten Sommerlinden. (Bild: Damian Neuländner)

ALTSTÄTTEN. Seit mehr als 30 Jahren gibt es den Naturschutzverein Altstätten bereits. Das eigentliche Jubiläum liegt fast vier Jahre zurück. Mit der Geschenkübergabe habe man bis jetzt gewartet, da in den letzten Jahren rund ums Rathaus viel gebaut wurde. «Normalerweise bekommt man am Geburtstag etwas, wir haben den Spiess jetzt etwas umgedreht», sagte Meinrad Gschwend.

Geschenk wohl bedacht

Das Geschenk waren zwei Sommerlinden zwischen der katholischen Kirche und dem Rathaus. Die Bäume sollen symbolisch für den Naturschutzverein stehen. «Ein Baum lebt lange und prägt das Ortsbild», sagte Gschwend. Es sei ein nachhaltiges Geschenk, ergänzt er. Auch bei der Schule Schöntal spendierte der Naturschutzverein die Neuanpflanzung von Bäumen. Weiter liess der Verein die Eiche auf der Steig von einem Fachmann «sanieren». «In der Vergangenheit wurde da relativ viel falsch gemacht», sagte Gschwend.

Die Bäume sind alle einheimisch. Anfangs wollte der Naturschutzverein eine Eiche schenken. Am jetzigen Standort wäre aber nur eine amerikanische Eiche gewachsen. Deshalb entschied man sich für die Linden. Da die Bäume jetzt der Stadt gehören, hofft Gschwend, dass die Stadt weiterhin so gut zu den Bäumen schaut wie bisher. Schliesslich ist ein Baum wichtig für die Optik und vor allem spendet er Schatten und Sauerstoff. Mit den Worten: «Hast du einen Raum, so pflanze einen Baum», übergeben Meinrad Gschwend und Ivo Blöchlinger im Namen des Naturschutzvereins ein weiteres Geschenk an den Stadtpräsidenten. Es ist eine junge Eiche.

Stadt und Leute freuen sich

«Wir und die Bewohner haben grosse Freude an den Bäumen. Sie brennen sich ins Stadtbild ein, was man bei denjenigen vor der Kirche gesehen hat. Diese Bäume werten den ganzen Platz auf», sagte Ruedi Mattle. Der Stadtpräsident erinnerte sich an ein altes Bild von Marbach. «Da war das Dorf voller Obstbäume», sagte er. Meinrad Gschwend ergänzt: «Auf einem Foto der 40er-Jahre sieht es so aus, als ob Marbach in einem Wald liegt.»

Damit künftige Generationen von ihrer «Stadt im Wald» schwärmen können, braucht es solche – anfangs kleinen – Geschenke.

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