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ALTSTÄTTEN: Städtli als Staabluemekunst

Für die diesjährige Staablueme-Ausstellung haben sich die Organisatoren die Altstadt selbst als Partner ausgewählt.
Max Tinner
Ein neuer Blick auf den Gemüsemarkt: Die Staablueme-Ausstellung bringt einen unter anderem auf die Terrasse des «Soirée». (Bild: Max Tinner)

Ein neuer Blick auf den Gemüsemarkt: Die Staablueme-Ausstellung bringt einen unter anderem auf die Terrasse des «Soirée». (Bild: Max Tinner)

Max Tinner

Seit der ersten Staablueme, 1981, bietet die Kulturwoche nicht nur Bühnenkunst, sondern parallel auch eine Ausstellung. Die Organisatoren bemühen sich, dem Publikum auch in dieser immer wieder Neues zu bieten. Dies geschieht mit der Zusammenarbeit mit wechselnden Künstlern. Oder vor zwei Jahren mit Lernenden. Dieses Jahr wählte die man das Städtli selbst als Kunstpartner.

Man will die Staablueme-Besucher an Orte führen, von denen aus sich das Städtli ihnen von einer Seite zeigt, die sie vielleicht noch gar nicht kennen. Ursprünglich wollte man dazu auf eine Auswahl der vielen Dachterrassen im Städtli. Dies war dann allerdings nur begrenzt möglich. In den meisten Fällen sind sie nur über Privatwohnungen zugänglich, erklärt Astrid Dörig, die die Kunst-Staablueme organisiert hat. In Einzelfällen habe es auch Sicherheitsbedenken gegeben.

Geblieben ist damit die Terrasse der Soirée-Bar, von der aus man für einmal den Gemüsemarkt von oben sieht. Ausserdem die Terrasse des Rathauses, mit einer sensationellen Aussicht auf die Altstadt und die Anhöhen dahinter. Hinzu gekommen sind Aussichtspunkte bei der grossen Eiche auf dem Forst, beim Wächterhüsli auf dem Felsrücken zwischen Kugelgasse und Hinter­gärten sowie beim Reservoir an der Trogenerstrasse. Ein weiterer Aussichtspunkt wurde in die Marktgasse selbst gebaut. Überall stehen zudem Kaleidoskope, die nochmals neue Blickwinkel ermöglichen. Diese «anderen Blickwinkel» gaben der diesjährigen Staablueme-Ausstellung dann auch ihren Titel.

Gelegenheit, auf Entdeckungsreise zu gehen, besteht noch heute und morgen. Insgeheim hofft Astrid Dörig aber, zumindest das Kaleidoskop bei der Forsteiche könne dauerhaft stehen bleiben. Damit auch später Gelegenheit besteht, durch dieses hindurch das Städtli immer wieder neu zu entdecken.

Auf die Rathaus-Terrasse kann man heute von 18 bis 22 Uhr, am Samstag von 14 bis 16 Uhr; auf die «Soirée»-Terrasse heute ab 16 Uhr, morgen ab 12 Uhr. Die andern Orte sind frei zugänglich.

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