ALTSTÄTTEN: Stadt überarbeitet die Schutzverordnung

Rund 330 Kultur- und etwa 50 Naturobjekte werden in den nächsten Monaten neu beurteilt.

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Die Überarbeitung der Schutzverordnung der Stadt Altstätten ist gestartet. Die 330 Kulturobjekte und etwa 50 Naturobjekte werden dabei durch die beiden Fachpersonen Daniel Studer und Urs Weber besichtigt und neu beurteilt.

Ziele und Zeitrahmen festgelegt

Die Arbeitsgruppe «Überar­beitung Schutzverordnung» mit Ruedi Mattle als Präsident, Daniel Schelling und Toni Loher als Stadträte und Vertreter der Ortsbildkommission haben ihre Arbeit mit der Startsitzung am 8. März aufgenommen.

Die Ziele wurden dabei festgelegt und der Zeitrahmen für die Überprüfung aller Schutzobjekte definiert.

Eigentümer der Objekte wurden informiert

Mittlerweile wurden die Eigentümer der Schutz- und Naturobjekte mit Brief informiert, dass die Fachpersonen Daniel Studer, Kunsthistoriker St. Gallen, und Urs Weber, Ökobüro Hugentob­ler, Altstätten, die Objekte vor Ort besichtigen werden. Bis im Oktober erstellen die Fachper­sonen die entsprechenden Inventare.

Im Frühsommer 2018 wird die Bevölkerung informiert

Die inventarisierten Objekte werden anschliessend in der Arbeitsgruppe diskutiert und beraten. Über die Aufnahme der Schutzobjekte in die neue Schutzvero­rdnung entscheidet der Stadtrat voraussichtlich Anfang 2018.

Die öffentliche Auflage mit der Anhörung aller Grundeigentümer erfolgt in einem nächs­- ten Schritt. Die Vorprüfung der neuen Schutzverordnung beim Kanton ist im Frühjahr 2018 geplant. Die Altstätter Bevölkerung wird zum gegebenen Zeitpunkt an einer Versammlung im Frühsommer 2018 orientiert, sofern der Zeitplan eingehalten werden kann.

Der Stadtrat dankt allen Eigentümern für die Bereitschaft, die Fachpersonen aktiv bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Bei all­fälligen Fragen stehen An­dreas Jung unter Telefon 071 757 77 81 oder Corina Ziegler unter Telefon 071 757 77 86 gerne zur Verfügung. (sk)