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ALTSTÄTTEN: Potenzial zu einem regionalen Diakoniezentrum

Die Liegenschaft, die bis zum Sommer der Verein Rhyboot nutzte, hat einen neuen Mieter. Seit 19. Oktober führt die Kirche dort den «eggPunkt» und den Kaffee-Treff.
Monika von der Linden
Diakon Urs Noser (Projektleiter «eggPunkt», von links), Valentin Filipin (Teamleiter Kaffee-Treff für Asylsuchende in Altstätten) und Magie Naef (Kaffee-Treff) intensivieren die Zusammenarbeit. (Bild: vdl)

Diakon Urs Noser (Projektleiter «eggPunkt», von links), Valentin Filipin (Teamleiter Kaffee-Treff für Asylsuchende in Altstätten) und Magie Naef (Kaffee-Treff) intensivieren die Zusammenarbeit. (Bild: vdl)

Es gab Tage, an denen standen die Klienten des eggPunkts in einer langen Schlange im Freien, bevor sie ins Gebäude eintreten konnten. Innen fehlte es massiv an Platz.

Als die regionalen ökumenischen Kirchen im Februar 2011 mit der Lebensmittelabgabe begannen und den Raum der Begegnung an der Churerstrasse in Altstätten eröffneten, bildeten 23 Haushalte (mit Einzugsgebiet von Rüthi bis Rebstein) das Klientel; heute sind es durchschnittlich 80 Haushalte.

Auf der Suche nach einer Alternative stiess Projektleiter Urs Noser auf die Liegenschaft an der Bahnhofstrasse 51. Sie war frei geworden, weil der Verein Rhyboot in einen Neubau gezügelt war. Die Räume bieten dem eggPunkt mit 150 Quadratmetern eine etwa doppelt so grosse Fläche wie zuvor. Dazu kommt ein ebenso grosser Keller. Weiter ist mit der Bushaltestelle Oberkirlen die Anbindung an den öffentlichen Verkehr optimal. Wer nun in den eggPunkt am neuen Standort eintritt, dem fällt das grosszügige Platzangebot auf. Vom Eingang aus erreicht man alle Räume: Computerecke, Lebensmittelabgabe, Toilette, Kleiderkammer, Lagerraum und Warteraum mit Küche. Die Klienten des eggPunkts suchen nicht nur materielle Unterstützung. Sie schätzen auch die unkompliziert geführte Anlaufstelle und den familiären Ort der Begegnung. «Es hat sich eine Community gebildet, deren Mitglieder sich auch ausserhalb unterstützen», sagt Urs Noser.

Ein Träger und zwei Angebote unter einem Dach

Als es sich abzeichnete, dass der Umzug zustande kommen würde, suchte Urs Noser nach einer weiteren Möglichkeit, die grosszügig bemessene Fläche zu nutzen. Er fand sie im Kaffee-Treff für Asylsuchende, in dem Bewohner des Empfangs- und Verfahrenszentrums willkommen sind. Der Treff war in der Altstätter Brocki untergebracht und hat die gleiche Trägerin wie der eggPunkt. Nun sind beide diakonischen Angebote unter einem Dach zusammengeführt, man spart Mietkosten und nutzt Sy­nergien. «Wir haben Potenzial zu wachsen und möchten den Standort zu einem regionalen ökumenischen Diakoniezentrum ausbauen», sagt Urs Noser. Dabei wird stets der Schwerpunkt auf die Begegnung mit Flüchtlingen gelegt.

Monika von der Linden

Die Teams des eggPunkts und des Kaffee-Treffs laden am Samstag, 25. November, von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein Das Gebäude ist von der Kriessernstrasse her zugänglich.

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