ALTSTÄTTEN: Oberrheintaler unterstützen Senegal

Die Solidarität mit benachteiligten Menschen ist gross: Fünf Pfarreien haben während der Fastenzeit beinahe 55000 Franken gesammelt. Das Geld kommt über Fastenopfer Kleinbauernfamilien in Senegal zugute.

Drucken
Teilen
Bäuerinnen in Senegal bei der Arbeit auf dem Gemeinschaftsfeld. (Bild:)

Bäuerinnen in Senegal bei der Arbeit auf dem Gemeinschaftsfeld. (Bild:)

Fastenopfer setzt sich ein für ­benachteiligte Menschen und für eine gerechtere Welt. Unterstützt wird das Hilfswerk dabei von Pfarreien und Seelsorgeeinheiten. So hat die Seelsorgeeinheit Altstätten (Altstätten 30088, Rebstein 11294, Lüchingen 5967, Marbach 4150, Hinterforst-Eichberg 2945 Franken) in der diesjährigen Fastenzeit 54444 Franken für ein Projekt von Fastenopfer zu Gunsten benachteiligter Menschen in Senegal gesammelt.

In der Region von Thiès mangelt es an Wasser und Nähr­stoffen im Boden. Die landwirtschaftlichen Erträge sind entsprechend klein. Die geringen Reserven zwischen den Ernten reichen kaum aus. Die Menschen sind daher gezwungen, sich bei lokalen Wucherern zu verschulden. Agrecol leistet seit Jahren einen Beitrag im Bereich des fairen Handels, der ökologischen Landwirtschaft und der Nahrungssicherheit in der Gemeinde Séssène. Die Massnahmen des Fastenopfer-Projekts ermöglichen es den Bauernfamilien, den Nahrungsmangel zwischen den Ernten und die resultierende Verschuldung zu bekämpfen. Gemeinschaftsfelder garantieren den Familien den Zugang zu genügend Nahrung. Aus Solidaritätskassen können die Mitglieder Notkredite für Medikamente, Schulgebühren und andere lebenswichtige Produkte aufnehmen, die sie in Form von zusätzlicher Arbeit oder nach der nächsten Ernte an die Kasse zu­rück­zahlen. Die Unterstützung aus dem Rheintal beeindruckt Matthias Dörnenburg, Direktor ad interim von Fastenopfer: «Nur dank der Treue unserer Pfarreien kann Fastenopfer vielen Menschen ein würdiges Leben ermöglichen.» (pd)