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ALTSTÄTTEN: Mehr Platz für Werkhofmaterial

Die Stadt hat das einstige Feuerwehrdepot unten am Stossplatz gekauft. Die Unterhaltsdienste des Bauamts brauchen es unter anderem, um die Marktstände und die Weihnachtsbeleuchtung einzulagern.
Max Tinner
Bevor die Unterhaltsdienste der Stadt ihr Material aus der Fernheizungsanlage Breite ins ehemalige Feuerwehrdepot am Stossplatz zügeln, bekommt der über 40 Jahre alte Bau ein neues Dach und neue Tore. Die alten wurden gestern abmontiert. (Bild: Max Tinner)

Bevor die Unterhaltsdienste der Stadt ihr Material aus der Fernheizungsanlage Breite ins ehemalige Feuerwehrdepot am Stossplatz zügeln, bekommt der über 40 Jahre alte Bau ein neues Dach und neue Tore. Die alten wurden gestern abmontiert. (Bild: Max Tinner)

Max Tinner

Die Stadt Altstätten hat, wie an der Budgetbürgerversammlung im Herbst angekündigt, das ehemalige Feuerwehrdepot unten am Stossplatz gekauft. Die Unterhaltsdienste des Bauamts werden hier die Marktstände der Stadt einlagern. Um die 120 solche hat sie. Die Stadt stellt sie gegen eine Gebühr Marktfahrern für die Märkte im Städtli zur Verfügung, wenn sie keine eigenen haben.

Bislang hatte die Stadt die Marktstände auf dem Areal der Fernheizung Breite eingelagert. Dort muss sie ihre Marktstände und anderes Material, das sie dort gelagert hat, nun aber heraus­räumen, weil an der Fernheizungsanlage im Sommer grössere Erneuerungsarbeiten anstehen. Auch die Weihnachtsbe­- leuchtung beispielsweise wird künftig im alten Feuerwehrdepot eingelagert. Bevor das Material aber von der Breite an den Stossplatz gezügelt wird, will die Stadt das alte Feuerwehrdepot erst ein wenig erneuern: Es bekommt ein neues Dach und neue Tore.

Das Geld für den Kauf bleibt in der Familie

Die Sanierung kostet mit 122000 Franken fast so viel, wie die Stadt für den Kauf aufwenden musste. Gekostet hat das alte Depot 148000 Franken, was dem Zeitwert des Gebäudes entspricht. Weil es der Feuerwehr Altstätten gehört hat, bleibt das Geld aber sozusagen in der Familie.

Aus einer konsolidierten Sicht könne man das so sagen, meint Stadtpräsident Ruedi Mattle. Einfach eine Verschiebung von einem Kässeli ins andere ist es dennoch nicht, stellt er klar: Weil der Kauf mit Steuergeldern finanziert werde und das Geld in eine gebührenfinanzierte Organisationseinheit fliesse, sei das Geschäft nicht steuerneutral, erklärt er. Bewilligt haben die Stimmbürger den 270000-Franken-Kredit für den Kauf und die Sanierung mit dem Budget an der letzten Bürgerversammlung.

Das einstige Feuerwehrdepot ist gleich mehrere Nummern kleiner als das heutige an der Feldwiesenstrasse. Vor Jahrzehnten war eben auch die Feuerwehr noch bescheidener ausgestattet. Zumindest im Vergleich zu heute. Allerdings war das Depot am Stossplatz nie mehr als ein Provisorium und ist darum wohl bewusst bescheiden dimensioniert worden.

Karl Segmüller, der Leiter der Unterhaltsdienste der Stadt, erinnert sich an den Bau. Er habe selbst daran mitgearbeitet, noch als Lehrling. Das dürfte so etwa 1971 gewesen sein, schätzt er.

Nur während fünf Jahren effektiv ein Feuerwehrdepot

Zuvor sei das Feuerwehrdepot beim heutigen Parkplatz hinter der Bäckerei Rist gewesen. Das Provisorium sei für eine Übergangszeit benötigt worden, bis der Werkhof mit dem heutigen Feuerwehrdepot fertig war und 1976 bezogen werden konnte.

Mit dem Neubau wurde damals die Platznot sowohl der Feuerwehr als auch des Werkhofs gelöst. Letzterer war früher an der Städlenstrasse, hinter dem «Löwen» (der wiederum 2006 abgebrochen wurde, um Platz für die Überbauung Löwenpark zu machen). Gleichwohl war auch nach dem Neubau des Werkhofs manches Material, wie etwa die Marktstände, weiterhin andernorts eingelagert.

Auch einen Teil des alten Feuerwehrdepots hat die Stadt schon länger gemietet. Hier hat man zum Beispiel auch das Gehr-Wandbild aus dem alten Rat­-haus restauriert und zwischengelagert, bis es im Neubau wieder eingesetzt werden konnte.

Der Rest des alten Feuerwehrdepots war privat vermietet, als Einstellraum. Auch der Samariterverein hatte eine Zeit lang Material hier gelagert. Die Verträge mit den Fremdmietern hat die Stadt nun gekündigt. Sie benötigt künftig allen Platz selbst. Sie wird darum zwar keine Mieterträge generieren, dafür aber jährlich 14000 Franken an Mietkosten sparen, die sie bislang für die Lager in der Fernheizungsanlage und im alten Feuerwehrdepot hat aufwenden müssen.

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