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ALTSTÄTTEN: Lustiger und gesanglich starker Jodlerabend

Der Jodlerklub Altstätten präsentierte sich beim Unterhaltungsabend mit fünf neuen Mitgliedern. Als Gastchor trat das Fürwehrchörli Schwellbrunn auf. Die Theatergruppe begeisterte mit einem Schwank.
Theodor Looser
Jodlerklub Altstätten live am Samstagabend. (Bilder: Theodor Looser)

Jodlerklub Altstätten live am Samstagabend. (Bilder: Theodor Looser)

ALTSTÄTTEN. Spezieller Gast am Jodlerabend am Samstagabend im Hotel Sonne war das Fürwehrchörli Schwellbrunn, das abwechselnd mit den einheimischen Jodlern und Jodlerinnen auftrat.

Mit dem Lied «Abeglogge» von Ernst Sommer eröffnete der Jodlerklub Altstätten, dirigiert von Hedy Fitze, das Programm. Anschliessend begrüsste Präsident Andreas Kobler das Publikum und die vielen Delegationen befreundeter Jodlerklubs, Frauen- und Männerchöre. Durch den Abend führten Hans und Andreas Popp.

«Es go und es cho» von Matthias Zogg war der nächste Titel, den der Jodlerklub Altstätten vortrug. Ihm folgte ein fulminanter Auftritt des Fürwehrchörlis. «Mer sönd vo der Fürwehr, Tag und Nacht parat», gesungen und begleitet mit einem Schwyzerörgeli, so stellten sich die Jodler vor. Immer wieder verleiteten sie das Publikum mit ihren Liedern, Zäuerlis und mit derben Witzen zu wahren Beifallsstürmen. Besonders erwähnenswert war der «Löschzug-Chörli-Blues». Als Zugabe sangen sie den Schlager «Siebentausend Rinder».

Stimmlicher und leiblicher Nachwuchs im Jodlerklub

Der Jodlerklub Altstätten überraschte stimmlich brillant und musikalisch ausgewogen mit gut eingeübten Lied-Vorträgen. Die Stärke im Gesang des Jodlerchors, geleitet von Hedy Fitze, ist nicht zuletzt auf die neuen Stimmen zurückzuführen, die im letzten Vereinsjahr zum Jodlerklub hinzugekommen sind. Alex Hutter, Andreas Rutzer, Pascal Geisser, Ariane Steger und Roger Gächter sind die Namen der neuen Mitglieder. Vor kurzem gab es auch leiblichen Nachwuchs. Die Jodlerfamilie Breu bekam eine Tochter.

Sei es mit «D'r Bärgröseler» von Emil Wallimann oder «Läbesfreud» von Edi Gasser, mit ihren Jodelliedern und Zäuerlis gaben die einheimischen Jodlerinnen und Jodler ein Programm zum Besten, das von den Zuhörern mit Beifallsstürmen quittiert wurde. Auch die beiden Moderatoren brachten mit ihren Sketches immer wieder humorvolle Bewegung in den Unterhaltungsabend.

Nach einer Pause mit gut bestückter Tombola wurde das Theaterstück «verchert … richtig», ein Schwank in zwei Akten von Peter Kreis, aufgeführt. In dieser lustigen, immer wieder zu Lachstürmen führenden Geschichte wurde erzählt, wie zwei Ehepaare jeweils Partner und Partnerin ihrer ersten Ehe in verschlungenen Handlungen wieder treffen.

Nach zahlreichen Szenen, bei denen es um Frauenpower, Jugenderinnerungen, eine Erbschaft und natürlich zahlreiche Verwechslungen ging, wurde beschlossen, gemeinsam zum ersten Ehepartner zurückzukehren und das Geld aus der Erbschaft für ein erneutes Heiratsfest auszugeben.

Nach dem Vortrag des Theaterstücks spielte die Musikgruppe Bergmäätle zum Tanz auf. Am Sonntag wurde das Programm beim Jodlernachmittag ein zweites Mal zum Besten gegeben.

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