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ALTSTÄTTEN: Königliche Instrumente toll gespielt

Der Konzertzyklus lud zum Bettagskonzert ein. Die beiden virtuosen Musiker interpretierten auf der Orgel und der Trompete Werke von Barock bis Jazz.
Abwechslungsreiches Bettagskonzert mit Herbert Walser, Trompete, und Franz Pfab, Orgel. (Bild: Max Pflüger)

Abwechslungsreiches Bettagskonzert mit Herbert Walser, Trompete, und Franz Pfab, Orgel. (Bild: Max Pflüger)

Nicht weniger als 15 Werke standen auf dem Programm, das dennoch nur knapp 90 Minuten dauerte: Also zumeist kurze, wenige Minuten lange Stücke. Und das aus vier Jahrhunderten, vom frühen 17. bis ins späte 20. Jahrhundert. Das versprach Abwechslung und ein interessantes Musikerlebnis von barocken Kunstwerken bis hin zu Jazzmelodien.

Zwei virtuose Musiker und viel Abwechslung

Ebenfalls viel Abwechslung versprach der Blick auf die vielen mitgebrachten Blechblasinstrumente des Vorarlberger Gasttrompeters Herbert Walser-Breuss: Die Barocktrompete, die Klappentrompete, die moderne Trompete, ein Horn, ein Flügelhorn und verschiedene Dämpfer dazu. Damit bot das Bettagskonzert auch einen vertieften Einblick in die unterschiedlichen Klangfarben und Eigenarten dieser Instrumente.

Immer gut für die verschiedenen Musikrichtungen ist auch der in Altstätten bestens bekannte Organist Franz Pfab. Er ist vielseitiger klassischer Interpret, Kirchenmusiker und Jazzer mit viel Improvisationstalent.

Entsprechend bunt und mit vielen musikalischen Perlen bestückt erfreute das Bettagskonzert mit Werken weniger bekannter Komponisten wie Giovanni Buonaventura Viviani (1583 bis 1643), Johann Gottfried Müthel (1728 bis 1788) oder Abdulla Ibrahim (geboren 1934), um nur drei von ihnen zu erwähnen.

Interessante Variationen bekannter Volkslieder

Von Franz Pfab einfühlsam begleitet blies Herbert Walser-Breuss seine Trompeten und Hörner mit geradezu feinfühliger Technik. Man liess sich von den feinen und oftmals in einem für diese Instrumentenfamilie erstaunlichem Piano erklingenden Bläserharmonien in ein musikalisches Wunderland entführen. Bewundernswert auch die Solowerke für die Orgel, die Pfab mit flink über die Tastatur tanzenden Fingern der Königin der Instrumente entlockte.

Eines der eindrücklichsten Musikerlebnisse dieses Konzerts waren die vier zwischen die einzelnen Vorträge eingestreuten Volkslieder «La jardiniere du roi», «Chara lingua da la mama», «Vieni sulla barchetta», «Anneli wo bisch geschter gsi» und dann als Zugabe noch «Lueged vo Bärge und Tal». Die zu Gehör gebrachten Melodien zeichneten sich durch hervorragende und interessante kompositorische Variationen und abwechslungsreiche Improvisationspassagen aus und wurden damit zu herrlichen kleinen Kunstwerken. (mp)

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