Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ALTSTÄTTEN: Kleine Fenster in die Landschaft

Auf dem Forst steht seit gestern ein erstes «Aussichtsfenster» des Rebsteiners Ivo Herrsche. Der Verein St.Galler Rheintal wird an verschiedenen Aussichtspunkten im Tal weitere dieser Skulpturen platzieren.
Max Tinner
Die kleinen Fenster aus Holz lassen einen die Schönheit des Rheintals neu entdecken – jedenfalls bei nebelfreier Sicht. Von links: Stadtpräsident Ruedi Mattle, Vizestadtpräsident Reto Walser, Andreas Mathieu (Projektleiter des Vereins St. Galler Rheintal), Karl Segmüller (Leiter Unterhaltsdienste der Stadt Altstätten), Skulpteur Ivo Herrsche, Ortsbürgerpräsident Jacques Sinz. (Bild: Max Tinner)

Die kleinen Fenster aus Holz lassen einen die Schönheit des Rheintals neu entdecken – jedenfalls bei nebelfreier Sicht. Von links: Stadtpräsident Ruedi Mattle, Vizestadtpräsident Reto Walser, Andreas Mathieu (Projektleiter des Vereins St. Galler Rheintal), Karl Segmüller (Leiter Unterhaltsdienste der Stadt Altstätten), Skulpteur Ivo Herrsche, Ortsbürgerpräsident Jacques Sinz. (Bild: Max Tinner)

Ein Schritt zurück hilft oft, das Ganze zu sehen. Ein Blick durch ein kleines Aussichtsfenster hingegen kann einem die Augen für die Schönheit von Details öffnen, die man aus lauter Gewohnheit schon gar nicht mehr wahrnimmt. Genau dies sollen die «Aus­sichtsfenster» des Rebsteiners Ivo Herrsche. Seine Skulptur aus einheimischen Hölzern lädt dazu ein, einen verspielten Blick durch sie zu werfen und die landschaftlichen Perlen des Rheintals wiederzuentdecken.

Gestern wurde eine erste Skulptur am Ferdinand-Gehr-Weg installiert, der idyllisch gelegen den Reben der Ortsbürgergemeinde entlang über den Rücken des Forsthügels führt. Durch die Fenster der Holzskulptur blickt man aufs Städtli, auf die Burg Neu Altstätten, ins Schollenriet, ins untere Rheintal hinab und zum Kamor hinauf.

Wegmarken dort, wo das Rheintal am schönsten ist

Der Verein St. Galler Rheintal hat die Skulptur «Aussichtsfenster» Mitte dieses Jahres in einem Wettbewerb ausgewählt. Mehrere davon sollen im Rahmen des Projekts Grünes Band als «Wegmarken» an speziellen Orten für die landschaftlichen Schönheiten des Rheintals sensibilisieren: in Au, Berneck, Balgach, Rebstein und Rüthi. In der Gemeinde Oberriet werden es zwei sein, auf dem Montlinger Bergli und am Wichensteiner See.

Das Projekt Grünes Band ist aus dem Landschaftsentwicklungskonzept für das Rheintal entstanden. Nebst der Sensibi­lisierung für die landschaftli­-che Schönheit des Rheintals mit den «Wegmarken» in Gestalt der «Aussichtsfenster» will das Projekt auch die Biodiversität im Siedlungsraum fördern. Dazu sind die Rheintalerinnen und Rheintaler eingeladen, die Umgebung ihres Hauses mit standortgerechten, einheimischen Pflanzen zu gestalten.

Mehr auf www.regionrheintal.ch/de/fachgruppen/siedlung-und-landschaft/gruenes-band.html und auf www.rheintal.com/wegmarken.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.