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ALTSTÄTTEN: Klangwelten voller Überraschungen

Gemeinsam luden am Sonntag der Frauenchor Altstätten und der Evangelische Kirchenchor Marbach zur Sommerserenade ein. Enrico Lenzin, Corinne Thomann und Jola Stawarz bereicherten das Programm.
Max Pflüger

Max Pflüger

Schon vor Beginn des gemeinsamen Konzertes war die evangelische Kirche in Altstätten von zauberhaften Klängen erfüllt: Während das Publikum auf die Chöre wartete, unterhielten Emil und Irmgard Bleiker mit nostalgischen Drehorgelmelodien. Die Zuhörer vergassen dabei schnell, dass Petrus ihnen einen Strich durch den eigentlich angesagten «Schönwetter-Apéro» vor der Kirche gemacht hatte.

Lieder hinauf zum Himmel waren das Motto

Der bunte Melodienstrauss unter dem Motto «up in the sky» der beiden Chöre entschädigte die Konzertgäste ebenfalls voll und ganz. Jürgen Natter mit den Alt- stätter Frauen und Kerstin Kobelt mit den evangelischen Marbacher Sängerinnen und Sängern hatten in zahlreichen Probe- stunden ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Vom traditionellen schwedischen «Limu, limu, lima» mit seiner feierlich-religiösen und meditativen Melodie und volkstümlichen Weisen wie «Lueged vo Berge und Tal» der Marbacher bis zum poppigen Liederblock mit «Up In The Sky» und «Over The Rainbow» der Altstätterinnen reichte das Spektrum. Eröffnet und beendet wurde das Liedprogramm mit gemeinsamem Gesang der beiden Chöre mit «Adiemus» aus den «Songs Of Sanctuary» von Karl Jenkins. Jürg Natter und Kerstin Kobelt präsentierten ihre Sängerinnen und Sänger dazwischen in je zwei Blöcken mit drei Liedern.

Enrico Lenzin holte aus allem Musik

Gesungen wurde a cappella oder auch von Jola Stawarz und Corinne Thomann instrumental virtuos begleitet. Der abwechslungsreiche Melodienstrauss mit den frischen, dynamisch-lebendigen und rhythmisch-präzisen sowie klar artikulierten Liedern ernte- te bei den Zuhörern immer wieder begeisterten Applaus. «Hang-Session», «Alphorn-Session» und «Percussion-Solo» waren die drei Intermezzi des Allround-Musikers Enrico Lenzin zwischen den Liedblöcken getitelt. Und allein schon diese drei Auftritte wären ein Besuch der Sommerserenade Wert gewesen. Enrico Lenzin erwies sich einmal mehr als ein musikalisches Wunderhorn: Erstaunlich, womit ein Einzelner alles Musik machen kann. Sein Alphorn wurde zum Schlagzeug, mit dem Talerschwingbecken begleitete er sich selbst, während er eine jazzige Alphornmelodie blies. Auf dem Hang liess er Glocken erklingen oder eine ganze Steelband musizieren. Sogar ein Gummi-Quiek-Schweinchen machte in seinen Händen Musik und er selbst mit seinen Sohlen als Stepp-Dancer. Wenn er sein Loop-Gerät einsetzte, erklang sogar eine ganze Lenzin-Band: Lenzin begleitete Lenzin und Lenzin. Und das Publikum freute sich.

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