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ALTSTÄTTEN: Kirchenumgebung neu gestalten

Vor zwei Jahren liess die evangelische Kirchgemeinde zwei Bäume fällen. Dies und die Neugestaltung des Rathausplatzes nimmt sie zum Anlass, die Umgebung der Kirche neu zu gestalten.
Monika von der Linden
Ivo Blöchlinger (Mitglied Kirchenvorsteherschaft, Ressort Bau und Liegenschaften, links) und Präsident Roger Benz und stellen das neue Konzept für die Gestaltung der Kirchenumgebung vor. Rechts hinter ihnen erkennt man die Garage mit dem grünen Tor. Dort ist geplant, einen etwa 40 Quadratmeter grossen Neubau mit WCs und einer kleinen Küche zu errichten. (Bild: Monika von der Linden)

Ivo Blöchlinger (Mitglied Kirchenvorsteherschaft, Ressort Bau und Liegenschaften, links) und Präsident Roger Benz und stellen das neue Konzept für die Gestaltung der Kirchenumgebung vor. Rechts hinter ihnen erkennt man die Garage mit dem grünen Tor. Dort ist geplant, einen etwa 40 Quadratmeter grossen Neubau mit WCs und einer kleinen Küche zu errichten. (Bild: Monika von der Linden)

Monika von der Linden

Grosszügig und offen gestaltet ist der Platz vor dem neuen Rathaus und der katholischen Kirche. Das soll im Laufe dieses Jahres auch für die evangelische Kirche auf der anderen Seite der Trogener­strasse gelten. Noch ist das Grundstück mit einem geschmiedeten Zaun abgegrenzt. Die Kirchenvorsteherschaft will es aber gegen den Rathausplatz öffnen und die Umgebung der Kirche umgestalten. Im Februar 2016 waren bereits zwei Bäume gefällt worden, weil sie die Fassaden der benachbarten Bankgebäude beschädigten und die Büros verdunkelten.

Damit das Erscheinungsbild des Areals künftig zur pastoralen und einladenden Haltung der Kirchgemeinde passt, haben Präsident Roger Benz und Bauchef Ivo Blöchlinger mit einem Landschaftsgärtner ein Konzept für das Areal erarbeitet. Die Kirchbürger können darüber an der Versammlung abstimmen.

Eine erste Massnahme wird am Grundstückseingang getroffen. Dieser wird geöffnet, der Zaun verschwindet und der Boden wird gleich dem Trottoir gepflästert. Rechtsseitig wird der Höhenunterschied vom Trottoir her mit lang gezogenen Treppenstufen überwunden. Linksseitig ist der Eingang wegen der Steigung der Strasse eben. Somit ist die Barrierefreiheit gewährleistet.

Damit Passanten und Besucher erfahren, zu welchem Anlass sie konkret eingeladen sind, versetzt man die bestehende Informationstafel und ergänzt sie mit punktueller und anlassbezogener Werbung.

Begegnungszone mit dazugehöriger Infrastruktur

Gern treffen die Menschen nach einem Gottesdienst, einer Konfirmation, einer Hochzeit oder einem Konzert zu einem Apéro im Freien zusammen. Die nutzbare Kiesfläche auf der Ostseite der Kirche ist sehr klein, sodass man häufig auf die angrenzende Wiese ausweichen muss. Das Konzept sieht vor, die Wiese zu verkleinern und eine Begegnungszone zu schaffen, die mit Bänken aufgewertet wird. Der bestehende Park sei immer zugänglich und könne auf die Art besser als heute genutzt werden. Ausserdem liege er abseits von Strassenlärm und Blicken, meinen Ivo Blöchlinger und Roger Benz.

Am Rande der Zone – neben der bestehenden Garage – möchte die Kirchenvorsteherschaft einen etwa 40 Quadratmeter grossen, ebenerdigen Holzneubau errichten. Er soll eine WC-Anlage (für Damen, Herren und mit einem Behinderten-WC) sowie eine kleine Küche mit Essensausgabe enthalten. Das heutige WC beim Kirchensäli ist sehr eng und reicht bei Veranstaltungen nicht aus. Eine Erweiterung der Anlage ist aus Platzgründen nicht möglich.

Weil es bisher keine Küche gibt, müssen Geschirr, Gläser, Esswaren und Getränke jedes Mal vom Kirchgemeindehaus zur Kirche transportiert werden. Die unmittelbare Nähe des Neubaus zur Begegnungszone vereinfacht die Organisation der Anlässe. Ausserdem können Küche und WC zum Beispiel an eine Hochzeitsgesellschaft vermietet werden. Weiter ist geplant, die Wiesflächen hinter und rechts der ­Kirche ökologisch aufzuwerten. Dazu wird eine farbige Naturwiese punktuell angesät (Initialsaat) und ein- bis zweimal jährlich gemäht. Mit der Zeit verbreiten sich die Pflanzen auf der ganzen Fläche. Die bestehenden Bäume bleiben alle erhalten. Die Wiese vor dem Haupteingang der Kirche bekommt durch Pflanzen farbige Akzente.

Ziel: Fertigstellung bis Herbstende

In das Konzept sind die Bedürfnisse der Kirchbürger eingeflossen, die sie im Rahmen eines Workshops äusserten. Ihr Votum können die Kirchbürger an der Versammlung im März abgeben. Die Kosten von 370000 Franken (220000 Franken für den Neubau und 150000 für die Umgebungsgestaltung) sind im Budget 2018 enthalten. Weil die evangelische Kirchgemeinde Altstätten eine Ausgleichsgemeinde ist, bedarf es der Bewilligung und Kostenzusage der Kantonalkirche. Sie liegen vor. Der Gesamtbetrag wird innert Jahresfrist abgeschrieben.

Stimmen die Kirchbürger dem Projekt zu, erfolgt zügig die Baueingabe, sodass (vorbehaltlich der Baubewilligung) die Arbeiten im Juni aufgenommen und im Spätherbst abgeschlossen werden.

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