ALTSTÄTTEN: Junge Geschäftsideen im Starterpark

Nicht nur etablierte Geschäfte präsentieren sich an der Rhema, sondern auch einige junge Unternehmen, sogenannte Start-ups. Möglich machte dies die Generalagentur Rheintal der Mobiliar, die das Patronat für einen Gemeinschaftsauftritt übernommen hat.

Merken
Drucken
Teilen

Ein eigener Stand an der Rhema wäre für kaum eines des guten halben Dutzends Start-ups im Starterpark möglich gewesen. «Ich hatte zwar durchaus Interesse», sagt etwa Albin Motzer aus Eichberg, der Messtechnik und Elektrowerkzeuge vertreibt, «aber allein hätte ich mir einen Stand nicht leisten können.» Nadine Haltiner, die sich vor zwei Jahren in Lüchingen mit ihrem Coiffeursalon «Haarschmiede» selbständig gemacht hat, erging es genauso. «Ohne die Vergünstigung durch die Mobiliar wäre für mich der Rhema-Auftritt gar nicht möglich gewesen», sagt sie.

Einen anderen Zugang zum Starterpark hatte kommuTV aus Sennwald. Das ebenfalls zweijährige Unternehmen ist für eine regelmässige Sendung auf den Kanälen verschiedener Kabelnetzbetreiber verantwortlich, unter anderem Rii-Seez-Net. Ausserdem produziert es Videobeiträge unter anderem für Firmen – was eben auch die Rhema für ein Video über den Aufbau der Messe genutzt hat.

Bereits einige Bekanntheit erlangt hat das Oberrieter Modelabel Carpasus. Michael Zäch, einer der beiden Gründer, konnte das Unternehmen bereits letztes Jahr am damaligen Neuunternehmerforum präsentieren. In der Zwischenzeit habe man Produktepalette und Vertriebsnetz erweitern können, sagt nun sein Kompagnon, der Kriessner René Grünenfelder. Trotz des sich langsam einstellenden Erfolgs wäre aber auch Carpasus nicht sicher dabei, hätte sich nicht die Gelegenheit der Teilnahme im Starterpark geboten.

Die Rheintaler Generalagentur der Mobiliar engagiert sich schon länger an der Rhema für junge Leute. Um die 15 Mal hatte sie das Patronat über den MobiDay inne, die damalige Rhema-Tagung für Lehrlinge und Lehrmeister.

Es lohnt sich, in den Nachwuchs zu investieren

«Der Nachwuchs liegt mir am Herzen», begründete Mobiliar-Generalagent Norbert Büchel das neuerliche Engagement nunmehr im Starterpark am Eröffnungsanlass zur diesjährigen Rhema, «es lohnt sich, in ihn zu investieren.» Umgekehrt sei die Rhema für die noch jungen Unternehmen «eine super Plattform, um Kontakte zu knüpfen».

Max Tinner