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ALTSTÄTTEN: GV Biene Bank im Rheintal

1151 Genossenschafter der Clientis Biene Bank im Rheintal versammelten sich am Samstagabend im Schulhaus Schöntal. Sie genehmigten alle Anträge des Verwaltungsrates diskussionslos und einstimmig.
Max Pflüger
Direktor René Bognar.

Direktor René Bognar.

Eine Stunde vor Versammlungsbeginn öffnete die Schöntal-Turnhalle ihre Türen, und schon bald waren die begehrten Plätze besetzt. Denn bereits lange vorher hatte sich vor dem Schulhaus eine lange Schlange gebildet. Die Biene-Bank-GV ist in der Region rund um Altstätten eine gute Tradition und alle Jahre wieder ein sicherer Wert, auch für «Heimweh-Rheintaler» mit längerer Anreise.

Schwieriges wirtschaftliches Umfeld

In seinem Eröffnungsreferat streifte Verwaltungsratspräsident Christof Steger das wirtschaftliche Umfeld. Und gleich von Beginn an nannte er die Hauptsorge, die auf den Schultern der gesamten Bankenwelt lastet: Das weltweit tiefe Zinsniveau und die damit verbundenen kostenintensiven Belastungen durch die Negativzinsen.

«Das ist für Sie nichts Neues. Seit 2007/2008, mittlerweile bald zehn Jahre, haben wir ein historisch tiefes Zinsniveau. Man kann sagen, das Geld kostet eigentlich nichts mehr. Schul­- den aufnehmen ist praktisch gratis. Es gibt Situationen, da bekommt man sogar Geld, wenn man Schulden macht», führte Steger aus.

Die schwindende Zinsmarge ist die eine Seite des Problems. Die zweite ist gezeichnet von den regulatorischen Vorschriften. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit muss die Bank seit einiger Zeit mehr flüssige Mittel halten.

Für die Verantwortlichen der Bank sei es eine Gratwanderung, einerseits gemäss den Vorschriften genügend Liquidität zu halten und auf der anderen Seite nicht zu viel Mittel zu horten, damit man nicht mit hohen und gewinnraubenden Negativzinsen bestraft wird.

Ein drittes Sorgenkind ist die Digitalisierung. In neue Informatikanwendungen für Bankkunden muss investiert werden. «Kostenmässig ist die Digitali­sierung ein Fass ohne Boden», meinte Steger. Doch die elektronische Verarbeitung von Bankgeschäften wird auf allen Ebenen weiter voranschreiten. Für eine Einzelbank ist dies praktisch kaum mehr zu bewältigen. Der Verwaltungsrat zeigt sich darum froh, die entsprechenden Angebote in der Clientis-Gruppe gemeinsam auf die Beine stellen zu können.

2016 war ein erfolgreiches Geschäftsjahr

Was der Verwaltungsratspräsident bereits in seinem Eröffnungsreferat antönte, stellte Bankdirektor René Bognar anschliessend in seinen Erläuterungen zur Jahresrechnung ausführlich dar: Trotz wirtschaftlich schwierigem Umfeld kann die Biene Bank im Rheintal auf ein höchst erfreuliches Geschäftsjahr zurückblicken. Praktisch in allen relevanten Bereichen konnte sich die Bank gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern. Trotz anspruchsvollen Rahmenbedingungen konnte zum Beispiel der Zinserfolg als wichtigste Einnahmequelle der Bank um 3% auf 10,7 Mio. Franken gesteigert werden. Das ist der zweithöchste Wert in der Geschichte der Bank.

Der gesamte Geschäftserfolg ist um satte 43,8% auf 4,9 Mio. Franken angestiegen. Der ausgewiesene Jahresgewinn beträgt 1,8 Mio. und liegt damit um 4,1% höher als im Vorjahr. Nicht zuletzt wurde das gute Resultat durch eine sorgfältige und preisbewusste Ausgabendisziplin möglich.

Dies ermöglicht dem Verwaltungsrat, die Dividende auf den Anteilscheinen auf dem Vorjahresstand von 13% zu belassen. Per 31. Dezember beträgt der Steuerwert des Anteilscheins 228 Franken. Er hat sich gegenüber dem Vorjahr um drei Franken erhöht. Bei einem derzeitigen Kurswert von 243 Franken inklusive Dividende ergibt sich damit eine Dividendenrendite von 2,68%.

«Biene»-Fest in der Turnhalle und in der Bier-Bar

Durch die positiven Ergebnisse und die durchwegs diskussionslose und einstimmige Zustimmung zu allen Anträgen gut gelaunt, genossen die Genossenschafterinnen und Genossen­- schafter nach der Versammlung das vorzügliche Essen aus der Küche des Restaurants Bahnhof. Mit Tanzmusik des Duos Almfetzer und in der Meca-Bier-Bar des Modelleisenbahnclubs genoss man bis über Mitternacht hinaus das traditionelle «Biene»-Fest.

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