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ALTSTÄTTEN: Gemeinsame Werte im Dialog erkannt

Auf dem Rathausplatz kam es am Samstagmittag im Rahmen der Interreligiösen Dialog- und Aktionswoche (ida) zu Begegnungen unter den im Rheintal angesiedelten Glaubensgemeinschaften und deren Kulturen.
René Jann
Auch der Buddhismus war in Altstätten vertreten. (Bild: René Jann / mehr Bilder auf rheintaler.ch/bilderstrecken)

Auch der Buddhismus war in Altstätten vertreten. (Bild: René Jann / mehr Bilder auf rheintaler.ch/bilderstrecken)

Stadtrat Toni Loher hiess im Eventzelt die zahlreichen Gäste willkommen, allen voran die Vertreterinnen und Vertreter des ida-Beirates, die sich bereits im Vorfeld der Aktionstage engagiert hatten. Der Schwerpunkt werde auf die Werte der Kulturen gelegt. Auch Personen, die keiner Religionsgemeinschaft angehören oder keinen Glauben praktizieren, waren willkommen.

Pfarrer Martin Schmidt, ida-Beirat und Kirchenratspräsident der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen, brachte es in seiner Eröffnungsansprache auf den Punkt: «Integration und Auseinandersetzung haben nichts mit Aufgabe zu tun, sondern mit Wissen.» Gerade dieses Wissen konnte man sich am Vortag zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag im Zelt-Camp «Welt-anschauen» auf dem Rathausplatz in der direkten Begegnung mit den da vertretenen fünf Weltreligionen Buddhismus, Hinduismus, Islam, Juden- und Christentum holen. Dabei kam wohl spürbar zum Bewusstsein, dass jede Religion auf ihre Weise Verantwortung trägt, was dann auch im Dialog vor Ort zum Ausdruck kam. Martin Schmidt wie auch Bekim Alimi als Vertreter der islamischen Dachorga­nisation der Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein vertraten die Wichtigkeit der gegenseitigen Akzeptanz im friedlichen Miteinander.

So gelte es auch immer wieder, die persönlichen Werte zu hinterfragen und die damit verbundene Würde zu schützen. Schmidt zeigte in beredten Beispielen überdies auf, wie die verschiedenen Religionen voneinander auch lernen können, indem sie dabei auch gemeinsame Wurzeln entdecken. Es gelte, ein Zeichen zu setzen, um zur Religiosität zurückzufinden. Damit lud der Präsident der Evangelisch-reformierten St. Galler Kirche die Besucherschar ein, sich auszutauschen, miteinander zu feiern und voneinander zu lernen.

Auch im Radio kamen Beiträge zur ida

Die Eröffnungsfeier wurde vom Alphorn-Duo Alina Popp und Marcel Dal Santo mit bodenständigen Weisen aus ihrer Heimat umrahmt. Während draussen auch die kulinarische Vielfalt aus den einzelnen Kulturen nicht zu kurz kam, wurden im Eventzelt verschiedene Beiträge dargeboten, die ebenfalls zum Verständnis der einen oder anderen bisher noch weniger bekannten religiösen Glaubensgemeinschaft oder kulturellen Vereinigung und damit zum friedlichen Beisammensein beigetragen hatten.

Durchs Programm führte August Waser. Gespannt wurden über die Frequenz 94,3 MHz auch die Beiträge des Jugendradios «ida on air» erwartet. Darin äusserte sich das Publikum auch zum Thema «Frieden».

René Jann

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