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ALTSTÄTTEN: «Freiwilligenarbeit ist unbezahlbar»

158 Anwärter auf den «Prix Benevol» und die Juroren aus allen zwölf Rheintaler Gemeinden genossen als Dank für die geleistete Freiwilligenarbeit im «Sonnen»-Saal einen stimmungsvollen Dankeschön-Abend. Viele wurden ausgezeichnet.
René Jann
Die Erstrangierten des «Prix Benevol» zusammen mit den Jurorinnen und Juroren. (Bild: René Jann)

Die Erstrangierten des «Prix Benevol» zusammen mit den Jurorinnen und Juroren. (Bild: René Jann)

René Jann

Nationalrat Thomas Ammann hiess als Präsident des Vereins St. Galler Rheintal die Jurymitglieder und Anwärter auf den im Drei-Jahres-Turnus ausgerichteten «Prix Benevol» sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der politischen und Ortsgemeinden willkommen. Es sei ihm ein Bedürfnis, all die in tausenden Stunden im Rheintal geleistete Freiwilligenarbeit zu verdanken.

Insgesamt sind 76 Bewerbungen eingereicht worden, die aus allen zwölf Rheintaler Gemeinden stammen. Die Rheintaler Ortsgemeinden haben zum zweiten Mal seit 2014 ein Preisgeld von 18000 Franken zur Verfügung gestellt. Ammann würdigte den hohen Stellenwert der Freiwilligenarbeit und fragte sich, ob es als Wertschätzung nur mit einem Lächeln getan sei.

Mit dem Projekt «Prix Be­nevol» würden die Gemeinden in der Region Danke sagen für das grosse Engagement, mit dem die Vielfalt in der Region erlebbar gemacht und der Zusammenhalt in der Gemeinschaft gefördert werde. Die Preisverleihung sehe auf der Urkunde bewusst von einer Rangierung ab, denn es stünden alle, die sich beworben hätten, letztlich als grosse Sieger da.

Den hohen Stellenwert erkannt

Peter Künzle, Geschäftsleiter «Prix Benevol», St. Gallen, würdigte ebenfalls den hohen Stellenwert der Freiwilligenarbeit, die landesweit im Jahr über 665 Millionen Stunden betrage. Dies würde umgerechnet 330000 Vollzeitstellen ausmachen, was etwa zehnmal mehr ergäbe als es Schweizer Bundesangestellte gebe. Künzler sah im Anerkennungspreis eine Möglichkeit, weitere Inputs zu geben. Die Erstrangierten lud er zudem ein, am 23. März 2018 nach St. Gallen zu kommen, um am kantonalen Event teilzunehmen. Für die Zukunft wünschte er allen möglichst wenig Sorgen, Kraft und Energie sowie viel Freude und grosse Befriedigung für weitere Aktivitäten in der Freiwilligenarbeit, die mehr als Gold wert sei.

Thomas Ammann stellte die Jurymitglieder vor und verdankte auch deren Engagement mit einem Präsent. Es waren dies die Gemeinde- und Stadträte Karin Aerni, Diepoldsau, vertreten durch Thomas Bolt, Erwin Bünter, Eichberg, Urs Castellazzi, Berneck, Carola Espanhol, Au, Irma Graf, Marbach, Gaby Har­tert, Rebstein, Marion Heeb, Rü­thi, Helena Kobler, Oberriet, Toni Loher, Altstätten, Urs Lüchinger, Balgach, Stefan Sieber, Widnau, und Harald Herrsche, Präsident der Rheintaler Ortsgemeinden, Oberriet. Letzterer wirkte alsdann als gewiefter Laudator. Dabei würdigte auch er den hohen Stellenwert der Freiwilligenarbeit, wie sie zuweilen auch im «Gmoawärch» in den Rhoden und Ortsgemeinden zum Ausdruck komme.

Auf Platz drei – aufgrund der Einwohnerzahl wurde der Stadt Altstätten ein dritter Preis zugesprochen – durfte sich die Altstätter Jubla über den Beitrag von 250 Franken freuen. Danach gab es pro Gemeinde noch einen zweiten und einen ersten Platz zu vergeben. Und damit niemand im Saal leer ausgehen musste, gab es für alle noch ein Glas Rheintaler Bienenhonig. Im zweiten Rang mit einem Preisgeld von 500 Franken würdigte Harald Herrsche das Schaffen von Bernhard und Hanni Egeter, die seit 1995 in der Enklave Lienz/Plona (Stadt Altstätten) den Kindern aus der Region das Skifahren ermöglichen. In Au wurde im zweiten Rang der Tierschutzverein begünstigt, in Berneck die Volkshochschule Rheintal, in Die­poldsau die Ludothek Diepolds­au-Schmitter, in Eichberg der Zoo-Gnadenhof, in Marbach der Samariter- und der Blaukreuzverein, in Oberriet der Blauring, in Rebstein das Kürbisbeizli, in Rü­thi der Hundesport Hirschensprung, in St. Margrethen der Badminton-Club und in Widnau die Gruppe Silberwide.

Als Erstplatzierte durften 750 Franken entgegennehmen: die Frauengemeinschaft Altstätten und der Gemeinnützige Frauenverein, in Au der Box-Club Rheintal, in Balgach der STV Balgach Jugend, in Berneck die Gruppierung Kleinkindergottesdienst, in Diepoldsau die Theatergruppe Rhybrugg Diepoldsau-Schmitter, in Eichberg die Gruppe Kultur am Chapf, in Marbach die Cafeteria Frauen Altersheim Geserhus Marbach-Rebstein, in Oberriet der Schwingklub Mittelrheintal, in Rebstein die Räbschter Dorffasnacht, in Rüthi der Samariterverein, in St. Margrethen der Kodex-Verein Rheintal und in Widnau der Turnverein. Bei der Preisverteilung ging Harald Herrsche auch ins Detail und stellte die Verantwortlichen vor.

Verdankt wurde zudem die musikalische Umrahmung des Abends durch die Formation Mamma’s Jukebox von Ma­nuela Oesch Olowu und Mario Söldi.

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