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ALTSTÄTTEN: Ein Gesicht für die Architektur

Am Montagabend fand im vollen Rathaussaal die Buchvernissage für «Bauen im Rheintal» statt. Das Werk wolle der Architektur im Rheintal ein Gesicht geben, heisst es im Vorwort des Architekturführers.
René Jann
Viel Lob ernteten die Herausgeber Joshua Loher und Sarah Peter Vogt aus Balgach. (Bild: René Jann)

Viel Lob ernteten die Herausgeber Joshua Loher und Sarah Peter Vogt aus Balgach. (Bild: René Jann)

René Jann

Die Herausgeber des achten Hochparterre-Architekturführers, Sarah Peter Vogt und Joshua Loher, beide aus Balgach, wurden am Montagabend vom Fachpublikum und den zahlreichen Gästen aus Behördenkreisen aus der Region völlig überrannt. Der Altstätter Rathaussaal schien ob dem grossen Publikumsansturm geradewegs aus den Fugen zu geraten, als die Herausgeber nach der musikalischen Einstimmung von Enrico Lenzin willkommen hiessen. Dabei stellte Loher fest, dass die Betrachter im Ergebnis wohl den Abschluss des Buches vor sich hätten, darin aber auch einen Anfang mit vielen neuen Ideen zu sehen bekämen.

«Bauen im Rheintal» sei ein Spiegelbild der Architektur der letzten zwanzig Jahre in der Talschaft zwischen Bad Ragaz und dem Bodensee. Die heutige Architektur sei geprägt von grossem Erfindergeist und Pragmatismus. Dies komme am Beispiel von 40 von einer Fachjury ausgewählten Bauten zum Ausdruck. So hofft Loher, dass der Architekturführer die darin gezeigten Ideen weiterwachsen lasse und so als Anregung zu weiteren zeitgemässen Bauten dienen möge.

Ins richtige Licht gerückt

Sarah Peter Vogt wies auf das vorliegende Werk als Orientierungshilfe für die Architektur der kommenden Jahre hin. Die Idee dazu sei bei einem Kaffee entstanden und während 14 Jahren gereift. Zusammen mit Joshua Loher, der auch als Fotograf verantwortlich zeichnet, hätten sie versucht, all die architektonischen Begegnungen ins richtige Licht zu rücken. Ein grosses Thema sei dabei auch die Finanzierung gewesen. Dank grosszügiger Unterstützung seitens der Wirtschaft, Politik und Kultur sowie der eigenen Familien habe das Projekt letztlich verwirklicht werden können.

Von Rhein und Föhn geprägt

Kantonsbaumeister Werner Binotto gab zu verstehen, dass das Rheintal während Jahrhunderten von den Elementen Wasser und Feuer geprägt worden sei. Dementsprechend sei auch baulich darauf reagiert worden. Die Idee des Regionalismus habe sich stark am Klima orientiert und so sei die heutige Architektur vor allem von der Moderne geprägt. Trotzdem habe das Tal die ländliche Prägung behalten. Die widerspenstige Natur habe die Architektur gelehrt, einfallsreich zu sein.

Eine Vertiefung der Region sei vor allem im Bregenzerwald wahrzunehmen. Sein Wunsch, so Binotto, sei, dass das Rheintal diesseits und jenseits des Rheins in Zukunft noch näher zusammenrücken möge.

Das Werk würdigte dann auch der Vorarlberger Dieter Kammerer aus Sicht der Juroren. Das vorliegende Ergebnis sei Ausdruck der Vielfalt an hochstehender architektonischer Qualität sowie des grossen Engagements für die Umwelt.

Rodrick Hönig lobte aus Sicht des Verlegers das Schaffen von Sarah Peter Vogt und Joshua Loher sowie der weiteren am Buch beteiligten Autoren. Er sei gespannt darauf, welche Nach­haltigkeit das kleine Werk in den kommenden Jahren haben werde.

In einer ansprechend gestalteten Ausstellung konnten sich die zahlreichen Vernissage-Gäste selbst ein erstes Bild von den im Buch beschriebenen Bauten im Rheintal machen und beim Apéro die bereitgestellten Köstlichkeiten geniessen.

«Bauen im Rheintal» ist im Buchhandel ab 39 Franken erhältlich (ISBN: 978-3-909928-44-6).

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