ALTSTÄTTEN: Eigenen Verlusterfahrungen Zeit und Raum geben

Trauercafé im Spital unterstützt Betroffene: Am Dienstag, 13. Juni, um 17.30 Uhr findet es wieder statt.

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Einen lieben Menschen durch den Tod zu verlieren, mit einer schlimmen Diagnose konfrontiert zu werden, vom Partner durch eine Demenzerkrankung immer mehr entfremdet zu werden oder vom Leben plötzlich in den Schatten gestellt zu werden, sind Erfahrungen, die für viele Menschen mit grosser Trauer verbunden sind. Häufig fühlen sich Menschen mit ihrem Schmerz allein gelassen. Das Trauercafé unterstützt Menschen in dieser schwierigen Situation.

«Trauer hilft uns, mit dem Verlust leben zu lernen, auch wenn sie uns selten willkommen ist. Trauer ist sehr individuell und persönlich. Seine Trauer mit anderen Menschen zu teilen, kann entlasten und helfen, den Verlust in das eigene Leben zu integrieren», erklärt Anne Heither-Kleyn- mans, Spitalseelsorgerin und eine der Initiantinnen des Trauercafés. Im Trauercafé haben Betroffene am Dienstag, 13. Juni (findet immer am zweiten Dienstag im Monat statt), die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit anderen Menschen in ähnlichen Situationen zu teilen und zu verarbeiten. Unterstützt werden sie von einem Team von Fachpersonen unter der Leitung der Spitalseelsorgerinnen Marlies Schmidt-Aebi und Anne Heither-Kleynmans sowie Dr. Peter Ernst, Chefarzt Innere Medizin im Spital Altstätten. Ne- ben der offenen Gesprächsgruppe besteht auch die Möglichkeit für Einzelgespräche. Das Trauercafé ist ein gemeinsames Angebot des Spitals Altstätten und des Palliative Forums Rhycare. (pd)

Das Trauercafé findet statt im: Haus Viva, Therapieraum Untergeschoss, Zugang über Eingang Heidenerstrasse. Nächste Termine 13. Juni/12. September von 17.30 bis 19 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.