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ALTSTÄTTEN, EICHBERG: 36 Jahre für den Wald

Am 31. August geht Revierförster Werner Zogg in Pension. Während fast vier Jahrzehnten hat er den Wald in Altstätten und Eichberg betreut.
Werner Zogg (l.) geht in den Ruhestand, Simon Zürcher (r.) übernimmt seine Aufgaben. (Bild: pd)

Werner Zogg (l.) geht in den Ruhestand, Simon Zürcher (r.) übernimmt seine Aufgaben. (Bild: pd)

Am 1. Juni 1981 hat Werner Zogg die Stelle als Revierförster in Eichberg angetreten. Bereits anfangs November 1982 hatte er mit einem für den Wald verheerenden Föhnsturm eine seiner grössten beruflichen Herausforderungen zu meistern. Die Naturgefahren Wind und Wasser beschäftigten ihn aber zeitlebens. Mit grösster Regelmässigkeit wurden der Wald und die Waldstrassen arg in Mitleidenschaft gezogen. In bester Zusammenarbeit mit den Waldbesitzern gelang es ihm jedoch immer, die kleineren und grösseren Rückschläge für den Wald ins Positive zu wenden. Im Rahmen von mehr als 25 Projekten konnte er als Leiter des Forstbetriebes den Wald und die Infrastruktur auf Vordermann bringen.

Umbau vom einförmigen Nadel- zum Mischwald

Mit der Nutzung und Pflege der Waldungen hat er einen grossen Beitrag zum Umbau des Waldes vom alten, einförmigen Nadelwald zum stufigen und vielgestaltigen Mischwald geleistet. Im Hinblick auf das sich ändernde Klima eine gute Grundlage, damit der Wald auch künftig überleben kann. Werner Zogg hat auch zahlreiche organisatorische Änderungen erlebt. Begonnen hat er seine Arbeit als Revierförster in der Gemeinde Eichberg mit eigenen Forstarbeitern. Mit der Zusammenlegung mit Altstätten war er dann 1995 plötzlich Förster über zwei Gemeinden und Betriebsleiter der Altstätter Forstgemeinschaft geworden. Bis 2006 war sein Arbeitgeber die Reviergenossenschaft, gebildet aus den Waldbesitzern. Ab 2007 wurden die Genossenschaften aufgelöst, die Forstkreise zu Waldregionen umgebildet und ein Waldrat als Leiter der Waldregionen eingesetzt. Werner Zogg wurde damit Angestellter des Kantons, blieb aber auch Betriebsleiter des Forstbetriebes. Unter seiner Leitung hat sich die Altstätter Forstgemeinschaft gefestigt und stets weiterentwickelt.

Dies ist in Anbetracht der heutigen Nettoerlöse aus dem Holz, die seit 1981 rund zehnmal kleiner geworden sind, alles andere als einfach. Rationalisierung, Diversifikation und Verkauf von anderen Waldleistungen sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Mit der Ausbildung von vielen Lehrlingen wurde auch das Fundament für künftige Fachkräfte gelegt. Werner Zogg kann seinem Nachfolger einen gesunden Betrieb mit motivierten Mitarbeitern, einem modernen Maschinenpark und einen vielseitigen Wald übergeben. Die Waldregion Werdenberg-Rheintal verliert mit Werner Zogg einen ausgezeichneten Förster, der sich ein Leben lang für den Wald eingesetzt hat und jederzeit für seine Waldbesitzer da war.

Nachfolger steht in den Startlöchern

Simon Zürcher ist für seine neue Aufgabe als Revierförster bestens gerüstet. Er kommt aus Salez und hat in Sennwald die Ausbildung zum Forstwart absolviert. Nach dem Abschluss der Försterschule hat er bereits ein Jahr als Aushilfsförster und Vorarbeiter in der Waldregion gearbeitet. In den letzten vier Jahren leitete er die Baugruppe der Melioration der Rheinebene und hat so das Gebiet von Altstätten bis Oberriet bereits kennengelernt und Erfahrung in der Personalführung gesammelt. Er startet seine Arbeit am 1. September und wird in den ersten Wochen bei Bedarf noch durch seinen Vorgänger unterstützt. Anfangs Jahr haben sich die beiden Eichberger Rhoden in der Ortsgemeinde Eichberg zusammengeschlossen.

Neuorganisation in Eichberg

Damit musste auch die forstliche Aufgabenverteilung in Eichberg zwischen dem Oberrieter und dem Altstätter Förster neu organisiert werden.

Ab dem 1. September wird Revierförster Robert Kobler von Oberriet für den Wald der Ortsgemeinde Eichberg und Revierförster Simon Zürcher für alle anderen Waldbesitzer in der Gemeinde Eichberg zuständig sein. Die Kontaktdaten sind unter: www.waldregion2.sg.ch. (pd)

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