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ALTSTÄTTEN: Dreimal das Budget unterboten

Am Dienstagabend fanden die Bürgerversammlungen der Primarschule, der Oberstufe und der Stadt Altstätten statt. Sie haben 2017 unter Budget abgeschnitten. Ein Antrag eines Bürgers wurde abgelehnt.
Remo Zollinger
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Remo Zollinger

Die Traktandenliste war spartanisch: Auf ihr standen jeweils lediglich die Genehmigung der Jahresrechnung und die allgemeine Umfrage. Ergänzt wurden diese durch die Rückblicke von Schulratspräsident Remo Maurer und Stadtpräsident Ruedi Mattle. Weil keine brennenden Themen anstanden, wurden die Versammlungen «in beinahe familiärem Rahmen» abgehalten, sagte Maurer.

Die Erschienenen genehmigten positive Zahlen. Oberstufe, Primarschule und Stadt haben besser abgeschnitten als budgetiert war. Besonders gross ist der Ertragsüberschuss bei der Stadt, wo er sich auf satte 5459971 Franken beläuft. Der Überschuss wird ins Eigenkapital eingelegt, als Reserve für zukünftige Aufwandüberschüsse. Der Stadtrat möchte mit Blick auf künftige Projekte die Eigenkapitalbasis stärken. Mit der neuen Einlage steigt diese auf 16,22 Mio. – was gegenüber 2010 beinahe eine Verzehnfachung ist.

Die Zahl mag auf den ersten Blick sehr hoch erscheinen, Mattle sagte aber, Altstätten würden nächstens einige hohe Investitionen bevorstehen. Etwa beim Hochwasserschutz, dem Hallenbad oder dem geplanten Zentrum für Geschichte und Kultur, über das am 10. Juni abgestimmt wird.

Steuerkraft der Altstätter hat markant zugenommen

Massgeblich zum Ergebnis beigetragen haben deutliche Mehreinnahmen aus Steuern (+3,24 Mio.) und Steueranteilen (+1,28 Mio.). Altstätten hat auf 2018 den Steuerfuss um sechs Prozentpunkte (von 145 auf 139%) gesenkt und plant, ihn um weitere vier Prozent zu senken. Gestiegen ist die Steuerkraft – in einem Jahr von 1716 auf 1866 Franken pro natürliche Person. Teuer zu stehen kommt die Stadt das Hochwasser im letzten September. Sie musste etwa 1,5 Mio. Nachtragskredite sprechen.

Bei der allgemeinen Umfrage stellte Eduard Ith den Antrag, die Altstätter mögen über die Schaffung eines Stadtparlamentes nachdenken. Der Stadtpräsident brachte die ablehnende Haltung des Stadtrats zum Ausdruck. Bei einer handvoll Zustimmenden wurde der Antrag abgelehnt. Zuvor hatte Ith daran appelliert, die Stadtverwaltung möge die hier ansässigen Unternehmen mit tieferen Kommunalabgaben unterstützen «und nicht nur mit ihnen die Rhema besuchen».

Oberstufe und Primarschule leisten wichtigen Beitrag

Einen Beitrag zum positiven Rechnungsergebnis der Stadt leisteten die Schulen. Sowohl die Oberstufenschulgemeinde wie auch die Primarschule schlossen ihre Jahresrechnung 2017 mit einem Minderaufwand. Bei der Oberstufe beträgt dieser 158203 Franken, bei der Primarschule 213786 Franken.

Bei der Oberstufe fielen die deutlich tieferen Schulgeldbeiträge an die Musikschule besonders ins Gewicht. Die Primarschule hatte wegen höherer Lohnkosten und Anschaffungen einige Mehrausgaben zu verbuchen. Mehrere Faktoren trugen jedoch dazu bei, diese sehr gut aufzufangen.

Der Schulratspräsident sprach von Herausforderungen, denen sich die Schule immer stellen muss. «Bei einem Erstklässler muss man keine Begeisterung wecken. Wichtiger ist es, dass er diese bis ans Ende seiner Schulzeit behält», sagte er. Auch sprach er über die Aktivitäten der Schule, etwa die Schulhausbeschriftung: «So kann kein Schüler mehr sagen, er sei zu spät, weil er das Schulhaus nicht gefunden hat.»

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