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ALTSTÄTTEN: Die alte Brocki ganz neu

Die grosse Brocki präsentiert sich in rundum erneuertem Gewand mit Infostelle, Kassazone und einer gemütlichen Cafeteria.
Gerhard Huber

«Wir schaffen dank der Neuorganisation, dass jede Spende innerhalb einer Stunde im Regal steht oder am Ständer hängt und von einem Käufer gefunden werden kann», sagt Kurt Kuster, Leiter der Heilsarmee-Brocki. Das neue, schweizweit eingeführte Organisationskonzept hat sich bereits bestens bewährt. Die Spenden wandern nicht mehr zu den grossen Sortierbetrieben, sie werden direkt vor Ort wieder in Umlauf gebracht. Abgesehen davon, dass damit Verkehrsaufkommen verhindert wird, erfolgt vor Ort eine höhere Wertschöpfung. Was der bunten Mischung an Brocki-Mitarbeitern zugute kommt. Neben wenigen Festangestellten, meist sind das im Rahmen von Integrationsprojekten Beschäftigte, Zivildienstleitende und Praktikanten, werden auch immer wieder Menschen mit Beeinträchtigung eingesetzt. Kurt Kuster sagt: «Wir vergessen nie unsere soziale Aufgabe.»

Ordnung schafft angenehme Einkaufsatmosphäre

Die Neuorientierung der Brockis wurde auch optisch umgesetzt. Wer schon länger nicht mehr da war, wird staunen. Nicht mehr das frühere gefühlte Durcheinander, sondern eine dank Ordnung angenehme Einkaufsatmosphäre mit farbiger Gestaltung und gemütlicher Cafeteria erwarten die Kunden. Was zuerst ins Auge fällt, ist die übersichtliche Abgabestelle samt Kassazone. Wer weiss, was er will, findet alles sofort – doch die Brocki lädt auch zum Stöbern ein, da viele ihrer Besucher gar nicht wissen, wonach sie suchen und sich vom Angebot überraschen lassen. Wie auf einem Flohmarkt.

Beim Schlendern ist so manch originelles Schnäppchen zu finden. Neben der üblichen Angebote warten gut erhaltene Kuhglocken ebenso auf einen neuen Besitzer wie alte Grammophone. Es gibt aber auch ori­ginalverpackte Kosmetika und runderneuerte Fahrräder, Grills oder Gartenmöbel. «Hier haben wir derzeit grossen Bedarf. Wer beim Frühjahrsputz feststellt, auf sein altes, gut erhaltenes Mobiliar verzichten zu können, sollte sich überlegen, es uns zu spenden: So kommt es letztlich der Gemeinschaft zugute», sagt Kurt Kuster.

Gerhard Huber

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