Altstätten
Das Zentrum Reburg wird trotz Schlüsselübergabe erst später eröffnet

Das neue Familien- und Begegnungszentrum Reburg beginnt mit der Umnutzung des Gebäudes. Der Betrieb muss aber noch warten.

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Manuela Schöbi (links), Leiterin der Bibliothek, übergibt die Schlüssel der Reburg Silvia Hermann, der Leiterin des neuen Familien- und Begegnungszentrums.

Manuela Schöbi (links), Leiterin der Bibliothek, übergibt die Schlüssel der Reburg Silvia Hermann, der Leiterin des neuen Familien- und Begegnungszentrums.

Bild: PD

(sk) «Am 25. Januar war es endlich so weit: Die Schlüssel der Liegenschaft Reburg wechselten die Besitzer», schreibt die Stadt Altstätten in einer Medienmitteilung. Die vorher darin bestehende Bibliothek zog dank der Mithilfe von Schülerinnen und Schülern (Ausgabe vom 23. Januar) quer über den Rathausplatz in die Freihofpassage.

Das Familien- und Begegnungszentrum Reburg kann nun mit der Umsetzung der Umnutzung des Gebäudes beginnen. Die Eröffnung des Zentrums wird sich aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Coronaviruskrise jedoch noch einmal verzögern, schreibt Altstätten weiter.

Auch März 2021 ist nicht realistisch

Nach einer intensiven Planungsphase konnte das Familien- und Begegnungszentrum Reburg am 25. Januar einen weiteren Meilenstein erreichen. Mit der Schlüsselübergabe startete auch der Umnutzungsprozess des Gebäudes von Bibliothek in Familien- und Begegnungszentrum. Nun wird viel, was bis anhin lediglich auf Papier stand, praktisch umgesetzt und realisiert.

Dass der Zeitpunkt für die Eröffnung des neuen Zentrums während der Coronapandemie nicht optimal ist, war dem Team vom Familien- und Begegnungszentrum schon länger bewusst. Nun hat sich gezeigt, dass auch der ursprünglich geplante Eröffnungstermin im März nicht realistisch erscheint. Entsprechend wird sich die Eröffnung mutmasslich auf April oder Mai verschieben.

Mit einer Festlegung des Termins wird aktuell noch zugewartet. Die Bevölkerung wird, sobald der Termin bekannt ist, umgehend informiert. Trotz einer weiteren Verzögerung ist die Vorfreude auf die Eröffnung des Familien- und Begegnungszentrums ungebremst.

Das Motto lautet: «Die Zeit optimal nutzen»

Unter diesem Motto arbeitet das Team vom Familien- und Begegnungszentrum Reburg in dieser Zeit trotz Corona zuversichtlich weiter.

Damit mit der Umnutzung des Gebäudes wirklich begonnen werden kann, braucht es nun viele helfende Hände. Mit der Unterstützung der Mitarbeitenden des Arbeitsintegrationsprojekts LZR (Leistungs Zentrum Rheintal GmbH, Berneck) wurden bereits die Entsorgungsarbeiten erledigt. Das LZR bietet Stellensuchenden eine Tagesstruktur und unterstützt die Menschen bei ihrer Eingliederung in den Arbeitsmarkt.

Das Leistungs Zentrum Rheintal ist eine soziale Einrichtung, die sich auf das Recycling verschiedenster Materialien spezialisiert hat, aber auch Aufträge von Externen entgegennimmt und umsetzt.

Sind die Entsorgungsarbeiten einmal erfolgt, kann das Team vom Familien- und Begegnungszentrum, nicht zuletzt dank der Unterstützung von diversen freiwilligen Helferinnen und Helfern, mit der Einrichtung und Umgestaltung des Zentrums beginnen.

Spenden in aller Form und Farbe sind willkommen

Die Rückmeldungen und die Resonanz der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt gegenüber der Neueröffnung des Familien- und Begegnungszentrums Reburg sind durchwegs positiv. Es sind bereits viele Sachspenden an das neue Zentrum übergeben worden. Auch konnte schon viel, dank freiwilligen und engagierten Helferinnen und Helfer geplant, teils sogar realisiert werden.

«Das Team des Familien- und Begegnungszentrums ist sehr dankerfüllt und freudig berührt», heisst es in der Mitteilung. Silvia Hermann, Leiterin der Reburg, freut sich weiterhin über Sponsoren- und Gönnerbeiträge, Sachspenden und interessierte Personen, die gern in der Reburg mitwirken möchten. Sie ist per Mail silvia.hermann@altstaetten.ch oder via Telefon 0717577749 erreichbar.