ALTSTÄTTEN: Clientis Biene Bank mit den Halbjahreszahlen zufrieden

Die Clientis Biene Bank im Rheintal ist erfolgreich unterwegs: Sie konnte die Wachstumszahlen gegenüber dem Vorjahr leicht steigern, auch die Ertragszahlen bezeichnet sie als «erfreulich». Seit 1. Juli ist Markus Ehret als neuer Leiter des Anlagebereichs tätig.

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Bankleiter René Bognar (rechts) übergibt symbolisch ein Wertpapier an Markus Ehret, den neuen Leiter des Anlagebereichs. (Bild: pd)

Bankleiter René Bognar (rechts) übergibt symbolisch ein Wertpapier an Markus Ehret, den neuen Leiter des Anlagebereichs. (Bild: pd)

Die Clientis Biene Bank im Rheintal hat das erste Semester des Jahres abgeschlossen. Die Bank generierte wiederum ein Wachstum. Sie hat ihre vorsichtige Kreditpolitik konsequent weitergeführt. «Mit der Fokussierung auf ertragsreiche Geschäfte, verbunden mit erhöhten Anstrengungen im Verkauf, darf sich das erste Halbjahr durchaus sehen lassen», schreibt die Bank in einer Medienmitteilung.

Die Bilanzsumme steigerte sich gegenüber dem Jahresende 2016 leicht um 0,4 Prozent und beträgt per Jahresmitte 890,4 Mio. Franken. Die Kundenaus­leihungen stiegen in den ersten sechs Monaten um 14,7 Mio. Franken, was einer gesunden ­Zunahme von 1,9 Prozent entspricht. Die Kundengelder erhöhten sich um 7,1 Mio. Franken (+1,1%). Der Kundendeckungsgrad liegt bei guten 81,5 Prozent. Durch die anhaltend hohe Liquiditätssituation konnten weitere Pfandbriefdarlehen zurückbezahlt werden. Ebenfalls «erfreulich» entwickelten sich die Depotvolumen, die nun 227,7 Mio. Franken betragen.

Ertragszahlen entwickeln sich «sehr erfreulich»

Der Bruttozinserfolg, der wichtigste Ertragspfeiler, liegt per 30. Juni bei 5,3 Mio. Franken, rund 4,4 Prozent über dem Budget. Diese Entwicklung kann unter anderem auf die konsequente Margenpolitik zurückgeführt werden.

«Auch die anderen Ertragszahlen weisen eine sehr erfreuliche Entwicklung auf», schreibt die Clientis. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 23,9 Prozent, noch deutlicher stieg mit 37,6 Prozent der Erfolg aus dem Handelsgeschäft an. Hier zeigen sich die erhöhten Verkaufsaktivitäten der Bank sowie das zurückgekehrte Vertrauen in die Finanzmärkte, die zu vermehrtem Handel führten. Der Personalaufwand hat um 7,5 Prozent zugenommen, während der Sachaufwand um 2,3 Prozent abgenommen hat.

Aus- und Weiterbildung der Clientis-Mitarbeitenden

Die Biene Bank bietet derzeit vier Lernenden einen Platz für die Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann. Dieses Jahr schloss Medine Limani aus Heerbrugg ihre Ausbildung erfolgreich ab. Die Bank gratuliert ihr und wünscht ihr alles Gute für die Zukunft.

Ein Projekt, das die ganze Belegschaft der Clientis Biene Bank im Rheintal im zweiten Quartal forderte, war die Zertifizierung sämtlicher Mitarbeiter. Zur Vorbereitung gab es sowohl eine Online-Lernphase als auch Kursbesuche für die Schulung von Fach- und Beratungskompetenzen. Nach Abschluss der rund sechsmonatigen Vorbereitungsphase erfolgte für alle ein schriftlicher Fachtest, für die Kundenberater zusätzlich eine mündliche Praxisprüfung. Die Zertifizierung ist ein gemeinsames Projekt der Biene Bank zusammen mit der Clientis-Gruppe und dem Bankenberatungszentrum St. Gallen.

Bei der Clientis Biene Bank in Altstätten hat per 1. Juli Markus Ehret die Leitung des Anlage­bereichs übernommen.

Ehret ist neu dabei, Hutter bleibt aber

Markus Ehret löst Leonhard Hutter ab, der seinen Kunden weiterhin als Berater in leicht reduziertem Pensum zur Verfügung steht. Mit Markus Ehret erhält die Clientis in Altstätten einen äusserst kompetenten, gut ausgebildeten jungen Bankfachmann als neuen Leiter des Bereichs Anlageberatung.

Markus Ehret aus Nendeln bringt als diplomierter Private-Banking-Experte NDS und als ­diplomierter Executive MBA in Wealth Management viel Fachkompetenz mit, die er jüngst mit einer Zusatzausbildung als Certificate of Advanced Studies (CAS) in Costumer Behavior noch weiter gestärkt hat. Mit der Übergabe der Verantwortung als Bereichsleiter ist für Leonhard Hutter die Reduktion des Pensums auf 80 Prozent möglich, ohne dass die Beratungsqualität für die Kunden eingeschränkt wird.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Clientis danken Leonhard Hutter für seine bisherige Mitarbeit und die künftige Weiterführung seiner Tätigkeit. Gleichzeitig wünschen sie Markus Ehret viel Erfolg in seiner neuen Aufgabe. (pd)

Halbjahresabschluss 2017 – Kennzahlen

Bilanz/Eckdaten in TCHF 30. 6. 2017 31. 12. 2016 Abweichung

Bilanzsumme 890 368 886 974 0.4%

Kundenausleihungen * 779 869 765 163 1.9%

Kundengelder 644 473 637 425 1.1%

Erfolgsrechnung/Eckdaten in TCHF 30. 6. 2017 31. 12. 2016 Abweichung

Netto-Erfolg Zinsengeschäft 5515 5309 3.9%

Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft 983 793 23.9%

Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option 469 341 37.6%

Übriger ordentlicher Erfolg 417 284 47.0%

Geschäftsaufwand -4021 -3923 2.5%

Geschäftserfolg 3124 2295 36.1%

* «Wertberichtigungen für Ausfallrisiken» werden seit 1.1.2017 nicht mehr separat ausgewiesen, sondern in den Positionen «Ausleihungen an Kunden» bzw. «Hypothekarforderungen» verrechnet (BankV, Art. 27 i.V.m. Art 69, Abs. 1). Zur Vergleichbarkeit wurde diese Bestimmung ebenfalls für die Werte per 31.12.2016 angewendet.