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ALTSTÄTTEN: Bei Regen unter Dach

Die Staablueme findet unter freiem Himmel statt. Zieht schlechtes Wetter auf, wird das Publikum trotzdem nicht nass.
Max Tinner
Bei Regen werden an der Staablueme Zelte aufgestellt. (Bild: Max Tinner)

Bei Regen werden an der Staablueme Zelte aufgestellt. (Bild: Max Tinner)

Die Staablueme ist nicht zuletzt so beliebt, weil es herrlich ist, an schönen, warmen Sommerabenden die Konzerte unter freiem Himmel auf der Gasse zu geniessen. Nur spielt das Wetter leider nicht immer mit. Deshalb hatte man früher den Platz zwischen dem alten Rathaus und der Reburg jeweils vorsorglich mit Sonnensegeln, den «Fetzen», überspannt, die nicht nur tagsüber Schatten gaben, sondern auch bei Regen praktisch waren. Als die Staablueme mit dem Abbruch des alten Rathauses in die Marktgasse zügelte, war das nicht mehr möglich. Zwar sind an einigen Altstadthäusern von früher her noch Anker angebracht. Die Staablueme-Organisatoren wollten es aber nicht riskieren, daran Sonnensegel zu befestigen. Sie fürchteten, bei der grossen Angriffs­fläche der Tücher könnten bei Sturm die Anker den auf sie wirkenden Zugkräften nicht standhalten und aus den Mauerwerken herausbrechen. Das wäre unter Umständen nicht nur teuer, sondern auch fürs Publikum da­runter gefährlich.

Für die Staablueme vor zwei Jahren hatte man einen Wetterschutz organisiert, der sich aber nicht bewährte. Man hielt dann Regenpelerinen parat, die man bei Regen hätte abgeben können.

Dieses Jahr haben die Organisatoren eine fürs Publikum komfortablere Lösung gefunden: Bei einsetzendem Regen werden die Festbänke in der Mitte der Gasse mit Zelten überdacht. Am Dienstagabend waren sie bereits einmal für eine gute Stunde nötig. Das ganze Areal zu überdachen, ist zwar nicht möglich. Rückt man aber zusammen, sollte es für alle Platz im Trockenen haben. Einem Sturm würden die Zelte zwar kaum standhalten. Das müssen sie aber auch nicht, wie Cheftechniker Guido Poznicek erklärt: Ab einer Windstärke von etwa 80 km/h müsste man aus Sicherheitsgründen ohnehin das Konzert unterbrechen und die Bühnenüberdachung herunterlassen.

Max Tinner

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