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ALTSTÄTTEN: ARA-Personal ist sicherer

Als erste Abwasserreinigungsanlage in der Region werden vom Alarmierungssystem der Altstätter ARA nicht nur technische Fehlermeldungen weiterleitet, sondern auch Ortungsmeldungen von Personen.
Kurt Latzer

Kurt Latzer

Martin Niedermann fühlt sich wohler, genauer gesagt sicherer. «Jetzt kann ich getrost alleine auf dem Areal der ARA arbeiten. Passiert mir etwas, geht nach ein paar Sekunden der Alarm raus», sagt der Leiter der Altstätter ARA bei der Vorstellung des neuen Systems am Donnerstag. Auf dem Gelände und im Gebäude sind Mess- und Überwachungspunkte installiert.

Langwierige Personensuche ist nun überflüssig

Dank dieser Triangulationspunkte ist es den Hilfskräften möglich, die verunfallte Person genau zu orten. Dies allerdings nur dann, wenn Martin Niedermann oder ein anderer Mitarbeiter das «Handy» bei sich trägt. «Ich muss mich erst daran gewöhnen, das mobile Geräte nicht auf den Schreibtisch zu legen», sagt der Klärwerkmeister. Denn sobald das rechteckige Kästchen flach liegt, geht der Alarm raus, via Brandmeldeanlage zur Kantonalen Notrufzentrale (KNZ) in St. Gallen.

Verunfallt einer der ARA-Angestellten und ist noch bei Bewusstsein, kann er oder sie per Knopfdruck den Alarm selbst auslösen. Verlässt ein Mitarbeiter den überwachten Bereich oder das Gerät geht zu Bruch, wird ebenfalls alarmiert. Direkt neben der Eingangstür zur ARA ist links ein Tableau angebracht, mit integriertem Bildschirm.

Mit internem Netz Weitsicht bewiesen

«Trifft die Einsatzleitung der Feuerwehr ein – sie hat einen Schlüssel für die ARA – kann der Einsatzleiter nachschauen, wo die Person liegt. Die zeitinten­sive Suche entfällt», sagt Martin Niedermann.

Die neue Anlage der ARA bietet einige weitere Vorteile. Mit vergleichsweise wenig Aufwand liesse sich das System auf dem Gebiet der Stadt Altstätten beliebig ausbauen, in die Anlage der ARA integrieren. So könnte man andere Anlagen, wie beispielsweise die des Schwimm- und Hallenbades Gesa oder des Werkhofes, überwachen. Brächte man auch dort Triangulationspunkte an, könnten die Mitarbeitenden arbeiten, wenn keine weitere Person auf dem Gelände ist.

Das alles aber ist nur möglich, weil der Stadtrat vor einiger Zeit Weitsicht bewiesen hat und in Altstätten ein internes Glasfasernetz bauen liess. Das neue System der ARA bietet nur einen Teil der technischen Hilfen, die in naher und ferner Zukunft möglich sein werden, ist Alex Zenhäusern, Telematiker bei der Widnauer Firma, die das System installiert und konfiguriert hat, überzeugt.

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