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ALTSTÄTTEN: Acht Vereine, ein Konzert

Unter dem Titel «Der Bär ist los …» haben acht Vereine nach 2012 zum zweiten Mal an einem gemeinsamen Unterhaltungsabend das Publikum mit vielfältiger Musik verwöhnt.
Imposant war der Auftritt des Gesamtchors. (Bild: René Jann)

Imposant war der Auftritt des Gesamtchors. (Bild: René Jann)

Trotz Rhema fanden zahlreiche Freunde der Musik und des Gesangs am Samstagabend den Weg in die Schöntalhalle, wo sie ein abwechslungsreiches Programm erwartete. Wie OK-Präsident Roman Thurnherr sagte, sei das Ziel der Veranstaltung, das Miteinander zu fördern und dabei die Vielfalt zum Ausdruck zu bringen.

Von Abba bis zum fröhlichen Zäuerli

Den musikalischen Reigen eröffnete Petra Rieger mit dem Ak­kordeonclub Altstätten-Berneck und dem Abba-Song «Thank you for the music». Danach begeisterte das Akkordeonorchester mit dem typischen James-Last-Sound beim «Morgens um sieben» und dem «Show business», bekannt aus «Musik ist Trumpf», was sicherlich für den ganzen Abend seine Gültigkeit hatte. Der evangelische Kirchenchor unter der Leitung von Benjamin Küng stimmte mit der «Ode an Gott» auf die Appenzeller Landsgemeinde ein.

Danach begeisterte Benjamin Küng mit dem stattlichen 37-köpfigen Jugendorchester der Musikschule Oberrheintal. Mit der dem Alter angepassten neuzeitlichen Literatur konnten die jungen ­Musikerinnen und Musiker beim Publikum punkten, indem die Freude an der Musik in allen vier Beiträgen spürbar zum Ausdruck kam. Besonders schön brachten die Violinen das Thema etwa im «Rolling in the deep» zum Ausdruck, einfühlend untermalt von den Violoncelli und dem Kontrabass. Mit «De Muni Jodel» als witzige musikalische Posse auf die Lebensgemeinschaft von Stier und Kuh auf dem Hof unterhielt der Jodlerclub unter der Leitung von Hedy Fitze. Die klaren Sopranstimmen des Frauentrios wurden schön abgerundet von den Tenören und Bässen. Applaus gab es nach dem sinnigen Titel «Wermi, Troscht und Liebi schänke» für den «Summerjutz» als mit voller Imbrunst dargebotenes Zäuerli.

Der Männerchor unter der Leitung von Wilfried Rohner ­widmete die «Veronika, der Lenz ist da» dem etwas verspäteten Frühlingserwachen und liess dabei zur Freude des Publikums im Foxtrott aus den Dreissigerjahren musikalisch den Spargel spriessen. Mit dem Filmklassiker «Conquest of Paradise»entführte die Chorgemeinschaft in den Garten Eden. Danach begeisterte sie mit dem «Ave Maria der ­Berge». Zu einem wahren Ohrenschmaus gereichte dabei das Trompetensolo von Daniel Städler. In bewährter Manier marschierten unter der Leitung von Remo Dintheer die Lüchinger Tambouren auf. Der warme Klang der Clairons sorgte dabei für den speziellen Farbtupfer im Auftritt der stattlichen Garde, die mit «Schakalakabum» gekonnt auch Show-Effekte zum Besten gab. Unter der Leitung von Jürgen Natter hiess es im Frauenchor «‘S isch mer alles ei Ding». Mit teils wehmütigem Klang liessen die Frauen das Publikum auf dem mittelalterlichen Marktgeschehen in Erinnerungen schwelgen. Eine wohltuende Ergänzung zu Natters Begleitung am E-Piano war das ausdrucksstarke Violinspiel von Corinne Thomann. Mitreissend waren abschliessend die Darbietungen des Gospelchors unter der Leitung von Dietmar Sigmund. Wie eine Welle wogten die Songs durch die Chorgemeinschaft, die im «Mamaliye» zum Höhepunkt fand.

Krönender Gesamtchor

Zum Abschluss des viel beachteten Konzertabends scharten sich alle singenden Mitwirkenden zum imposanten Gesamtchor auf der Bühne. Begleitet vom Akkordeonclub sangen sie unter der Leitung von Jürgen Natter das Walliser Volkslied «Weischus dü».

Nach dem wogenden Applaus wurde der Gesamtchor um das restliche Saalpublikum erweitert, um gemeinsam in Fischer-Manier das bekannte Volkslied «Kein schöner Land» zu singen. Danach klang der Abend im kollegialen Kreis bei Gesang und froher Laune aus.

René Jann

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