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Rebstein: Alte Bilder wecken viel Interesse

Am Begehungstag der Ortsgemeinde Rebstein bestaunten die Besucher im «Rebstock» eine spannende Sammlung.
Remo Zollinger
Ronny Graf (Leiter der Gestaltungskommission des Ortsmuseums) mit Ernst Schönauer (Präsident Ortsgemeinde Rebstein) sowie Gaby und Beat Knobel-Keel (von links).Bild: pdRonny Graf (Leiter der Gestaltungskommission des Ortsmuseums) mit Ernst Schönauer (Präsident Ortsgemeinde Rebstein) sowie Gaby und Beat Knobel-Keel (von links).Bild: pd
Ronny Graf (Leiter der Gestaltungskommission des Ortsmuseums) mit Ernst Schönauer (Präsident Ortsgemeinde Rebstein) sowie Gaby und Beat Knobel-Keel (von links).Bild: pdRonny Graf (Leiter der Gestaltungskommission des Ortsmuseums) mit Ernst Schönauer (Präsident Ortsgemeinde Rebstein) sowie Gaby und Beat Knobel-Keel (von links).Bild: pd
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Alte Bilder wecken viel Interesse

«Hier steht unser Haus noch gar nicht!» oder «Schau, das ist das alte ‹Rössli›!»: Solche erstaunten Ausrufe waren am Samstag im «Rebstock»-Saal vielfach zu hören. Zu sehen waren 280 Fo­tos, Postkarten und Lithografien, die Rebstein abbilden. Die Ortsgemeinde hatte dazu eingeladen, diese zu betrachten.

Die Sammlung haben Beat und Gaby Knobel-Keel der Ortsgemeinde Rebstein geschenkt. Sie wohnen in Gersau im Kanton Schwyz, wobei der Mädchenname von Gaby Knobel ihre Rebsteiner Herkunft verrät. «Alt Kappeli Messers Karls Josefs Gaby» ist ihr dorfgeschichtlicher Übername. Beat Knobel begann 1986, Dokumente über Rebstein zu sammeln. Er hatte nach einer Auktion festgestellt, dass diese sehr rar sind, was sein Sammlertrieb weckte.

An der letztjährigen Olma lernte der Rebsteiner Ortsbürger Otto Graf die Tochter des Ehepaars kennen, wodurch die Sammlung ins Gespräch kam. So kam es schliesslich auch zur Schenkung der liebevoll aufbereiteten Dokumente an die Ortsgemeinde, die im Rahmen ihres traditionellen Begehungstags dazu einlud, einen Blick auf die Bilder zu werfen. Die «Zeitreise durch Rebstein», wie es in der Einladung der Ortsgemeinde steht, stiess auf so viel Interesse, dass vor den Stellwänden teilweise ein regelrechtes Gedränge herrschte.

Die Ortsgemeinde öffnete ihre Türen

Die Bilderausstellung fand nicht nur deshalb im Restaurant Rebstock statt, weil der altehrwürdige Saal eine passende Kulisse dafür bietet. Das Gebäude gehört der Ortsgemeinde, die den Begehungstag unter das Motto «Die Ortsgemeinde öffnet ihre Türen» stellte. Die Türen waren nicht nur im «Rebstock» offen, sondern auch an weiteren, übers ganze Dorf verteilten Orten. Etwa bei der ortsgeschichtlichen Ausstellung im «Spritzenhaus», mit funktionstüchtiger Stickereimaschine und weiteren Objekten, die ebenfalls von vielen betrachtet wurden. Zum Anlass des zehnjährigen Bestehens der Alterswohnungen an der Feld-/Moosstrasse standen auch dort die Türen offen, Norbert Schönauer hielt einen Fachvortrag zu Trends und Entwicklungen im Holzbau. Der vierte Posten war der Dreschschopf, wo der Ornithologische Verein den Besuchern seine Leidenschaft näher brachte.

Den Ausklang fand der Tag beim neuen Clubhaus des Fussballclubs Rebstein, an dessen Bau die Ortsgemeinde auch beteiligt war. Sie hat dem FC für den Bau Holz zur Verfügung gestellt, das jetzt das Innenleben der Hütte charakterisiert.

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