Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Altach stoppt Leader Rapid

Nach vier Niederlagen holen die Vorarlberger beim 0:0 gegen Rapid Wien mal wieder einen Punkt.
Remo Zollinger

VORARLBERGER FUSSBALL. Rapids Siegesserie endet damit ebenso wie die Niederlagenserie der Altacher – allerdings nicht die nun sechs Spiele andauernde Sieglosigkeit. Eine Resultat-Serie scheint dagegen Altachs Nachbar Austria Lustenau aufzubauen: Gegen St. Pölten gab es den zweiten 4:2-Sieg nacheinander.

Vor dem Duell zwischen dem Abstiegskandidaten und dem Titelaspiranten sprach gar nichts für Altach: Rapid gewann seine letzten fünf Spiele, die Vorarlberger warten ebenso lange auf einen Sieg. Gegen den Rekordmeister aus der Hauptstadt gab der SCRA aber immer wieder eine gute Figur ab, was Mut machte. Der gewonnene Punkt kam aber primär zustande, weil die Wiener zahlreiche Chancen ausliessen.

Situation bleibt kritisch

Trotzdem: Nach dem torlosen Unentschieden und dem daraus resultierenden Punktgewinn der Rheindörfler von einem Befreiungsschlag zu sprechen, wäre übertrieben. Es war ein Lebenszeichen der Canadi-Elf, mehr nicht. Denn die Situation in der Tabelle bleibt heikel, mit 27 Punkten hat Altach neu zwei mehr als Grödig am Tabellenende, das bei Salzburg diskussionslos unterlag. Ried verlor bei Austria Wien und hat nun 28 Punkte, zwei weniger als Wolfsberg, das sich einer starken Form erfreut und diese beim Sieg in Mödling bestätigte.

Altach musste sich den Punkt hart erarbeiten. Die Wiener nahmen das Spiel von Beginn an in die Hand, Jelic und Hofmann scheiterten gleich mal an Torhüter Kobras. Das Bild änderte sich kaum; Altach machte vor allem mit Weitschüssen auf sich aufmerksam. Aigner (19.) und Tajouri (33.) hatten damit aber keinen Erfolg. Nach der Pause war erneut Kobras der Mittelpunkt des Geschehens, mehrfach rettete er das Remis. Und als er patzte und den heranstürmenden Jelic anschoss, hatte Altach Glück, dass der Ball an die Lattenoberkante ging.

Lustenauer Achtungserfolg

Besser als Altach läuft es Lustenau, das auch sein zweites Rückrundenspiel mit 4:2 gewonnen hat. Wie der SCRA beendete auch die Austria die lange Siegesserie des Gegners: Der Tabellenzweite aus St. Pölten gewann die letzten sechs Spiele. Lustenau hat in den letzten fünf Partien 13 Punkte gesammelt und liegt nur noch sieben Punkte hinter Leader Innsbruck auf Rang vier – das Team von Lassaad Chabbi hat sich definitiv in der vorderen Tabellenhälfte etabliert.

Den Torreigen eröffnete Seifeddin Chabbi in der 23. Minute mit dem 1:0. St. Pölten glich durch Ambichl aus (33.), doch nur kurz nach der Pause ging Lustenau wieder in Führung: Wiessmeier verwandelte einen Penalty, nachdem er selbst gefoult wurde. Nach einer guten Stunde fiel dann die vermeintliche Vorentscheidung: Tomasz Wisio unterlief ein Eigentor zum 3:1 für Lustenau. Eine Minute vor Schluss kam bei den Gästen mit dem Anschlusstor durch Schagerl nochmals Hoffnung auf, in der Nachspielzeit wurde diese aber zerstört, als Sobkova mit einem herrlichen Freistoss zum 4:2 den Schlusspunkt setzte.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.