Altach macht weiter Boden gut

Die erste Runde des letzten Saisonviertels brachte erneut den SCR Altach als Sieger hervor: Während die Admira gegen Grödig nicht über ein Unentschieden hinauskam, besiegte Altach den FC Gratkorn erneut.

Remo Zollinger
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Die Admira wollte sich am Dienstag für den Fehltritt bei Grödig revanchieren, blieb aber am gleichen Gegner erneut hängen. Die Salzburger ärgerten den Tabellenleader erneut, erkämpften sich ein verdientes 1:1. Admira führt das Klassement zwar weiterhin an, der Vorsprung ist inzwischen aber auf zwei Punkte geschrumpft. In der nächsten Runde reist die Admira zum Überraschungsteam WAC/St. Andrä während Altach den gewohnt unbequemen TSV Hartberg empfängt. In der darauffolgenden Runde kommt es am Ostermontag zum Direktduell der beiden Aufstiegskandidaten in der Wiener Südstadt.

Altach siegt problemlos

Beim Abstiegskandidaten Gratkorn verbrauchte Altach nicht die vollen Kräfte, um zu einem Sieg zu kommen. Die Steirer besassen im gesamten Spiel nämlich nicht eine Torchance, so dass Altachs Führungstor nach 16 Minuten bereits den K.-o.-Schlag für Gratkorn bedeutete. Dem Treffer von Unverdorben ging ein Zusammenspiel mit Sturmpartner Tomi voraus, wobei die Steirer Hintermannschaft keine gute Figur hinterliess. In der Folge verwaltete Altach den Vorsprung, erst in der zweiten Halbzeit entschieden die Gäste das Spiel definitiv. Nur fünf Minuten waren gespielt, da doppelte Unverdorben mit seinem zweiten Treffer nach. In der Folge verpasste es Tomi Correa gleich dreifach, den Sieg noch höher ausfallen zu lassen, während von Gratkorn weiterhin keine Offensivbemühungen ersichtlich waren.

Austrias grosse Moral

Mit Vienna kam zwar der Tabellenletzte zur Lustenauer Austria, allerdings gewannen die Wiener das «Hinspiel» am Freitag mit 3:0. Und die Gäste schienen an diese Leistung anzuknüpfen: Sie hatten die erste halbe Stunde klar im Griff, die 2:0-Führung – dank Toren von Markovic und Mattes – war nicht unverdient. Die unterlegenen Lustenauer bewiesen in der Folge aber eine grosse Moral. Für sie war es wichtig, noch vor der Pause ins Spiel zurückzufinden, was dank des Anschlusstors von Roth auch gelang. 20 Minuten nach der Pause wechselte der Deutsche in die Rolle des Vorbereiters; Karatay profitierte von seiner Vorarbeit und traf zum 2:2. Schliesslich konnte die Austria das Spiel sogar noch gewinnen: Rotter führte Lustenau mit einem verwandelten Handspenalty in der Schlussminute noch zum Sieg.

Last-Minute-Niederlage

In St. Pölten musste der FC Lustenau eine bittere Niederlage einstecken. In einem unattraktiven Spiel waren die Chancenverhältnisse bis zum Schluss ausgeglichen, ehe St. Pöltens Thürauer in der 90. Minute mit einem Schuss aus 20 Metern der Lucky Punch gelang. Zuvor besassen auf der Heimseite zweimal Fallmann sowie für die Gäste Holzmann die besten Tormöglichkeiten, Erfolge resultierten aus diesen Versuchen allerdings nicht.