Altach fällt trotz Punktgewinn um einen Platz zurück

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Vorarlberger Fussball Mit dem dritten Remis in Folge darf Altach zufrieden sein: Ein 1:1 gegen die Wiener Austria ist kein schlechtes Ergebnis. Trotzdem stehen die Vorarlberger neu ausserhalb der Europacup-Plätze auf dem vierten Rang, haben mit 53 Punkten einen weniger als Sturm Graz und vier weniger als die Austria Wien.

Die Flinte ins Korn werfen muss Altach aber nicht: Im nächsten Spiel empfängt der SCRA Sturm Graz, hat es also selbst in der Hand, den dritten Platz zurückzuerobern. Dazu wäre allerdings ein Sieg nötig: Auf ein solches Erfolgserlebnis warten die Vorarlberger seit dem 11. März oder seit sechs Spielen.

Vor 4500 Zuschauern startete die Austria besser ins Spiel. Die Elf von Thorsten Fink kam zu den ersten Chancen, doch Kayode scheiterte zweimal. Die Heim-Elf münzte ihre erste gute Aktion in einen Torerfolg um: Ngamaleu lancierte Zwischenbrugger, der auf Dovedan ablegte. Dieser überwand Hadzikic und traf zum 1:0 (24.). Eine Viertelstunde später stand dann wieder Kayode im Mittelpunkt: Per Kopf traf er zum 1:1 für die Wiener.

Nach der Pause übernahm Alt­ach das Spieldiktat, ehe das Spiel in der Schlussphase auf beide Seiten hätte kippen können: Es war ein offener Schlagabtausch, ein Tor gelang aber keinem Team mehr, sodass sich beide Mannschaften mit dem einen Punkt zufrieden geben mussten.

Empfindliche Niederlage, dann ein Sieg

In der zweithöchsten Liga kam die Lustenauer Austria in der letzten Woche zu einem Sieg und einer Niederlage. Den Auftakt machte die Niederlage: Mit 1:4 unterlag der Tabellendritte am Dienstag Blau-Weiss Linz. Ein überraschendes Resultat, kämpfen die Linzer doch um den Ligaerhalt – in Lustenau war aber deutlich zu sehen, welches Team motivierter war.

Trotz des 1:0 von Wiessmeier in der 41. Minute liessen sich die Gäste nicht verunsichern, schlugen in der zweiten Hälfte zurück. Hinum (49.), Gabriel (56.), Markovic (66.) und Haudum (95.) bescherten Blau-Weiss einen unerwartet hohen Sieg.

Drei Tage später besiegte Lustenau Innsbruck. Die Austria brauchte viel Geduld, bejubelte aber in der 92. Minute das 2:1 durch Bruno Souza, das hoch verdient war. Zuvor brachte Julian Wiessmeier die Austria in Führung (12.), der Deutsche hat in den letzten drei Spielen viel Tore geschossen. Den Ausgleich für Innsbruck erzielte Eler (17.), der in der Torschützenliste Lustenaus Hinrundenstürmer Raphael Dwamena überholt hat. (rez)

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