Altach erklimmt Tabellenspitze

Im Spitzenspiel der Ersten Liga gegen den FC Wacker Innsbruck gelang Altach ein 3:0-Heimsieg und somit der Sprung an die Tabellenspitze. Am anderen Ende der Tabelle spitzt sich die Lage Dornbirns dramatisch zu, während dem FC Lustenau ein Befreiungsschlag gelang.

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Im Spitzenspiel der Ersten Liga gegen den FC Wacker Innsbruck gelang Altach ein 3:0-Heimsieg und somit der Sprung an die Tabellenspitze. Am anderen Ende der Tabelle spitzt sich die Lage Dornbirns dramatisch zu, während dem FC Lustenau ein Befreiungsschlag gelang.

Gegen Wacker Innsbruck spielte Altach wie ein Aufsteiger: Die zuletzt schwächelnden Tiroler wurden in Schach gehalten, so dass schliesslich ein klarer Sieg herausschaute.

Dieser hat für Altach positive Nebenerscheinungen: Mit 49 Punkten führt der SCRA neu die Tabelle an, zwei Punkte vor Innsbruck und deren drei vor der Admira, die nur Unentschieden spielte. Die nun seit sieben Spielen unbesiegten Vorarlberger können am Samstag ihre Ausgangslage erneut entscheidend verbessern: Sie treten auswärts bei der Admira an und könnten sich mit einem Sieg vom direkten Konkurrenten absetzen.

Klarer Altacher Sieg

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Löffler, Kofler sowie der ehemalige Altacher Sara vergaben allerdings beste Tormöglichkeiten. Altach war bis anhin nur mit Standards gefährlich, Brenes Freistoss strich jedoch auch am Pfosten vorbei, so dass es zur Pause beim torlosen Remis blieb. Eine Viertelstunde nach der Pause entschied Altach die Partie mit einem Doppelschlag für sich. Dabei eröffnete Schütz in der 61. Minute das Skore, indem er einen Lattenschuss von Tomi Correa abstaubte.

Nur zwei Minuten später doppelte Sereinig nach einem Freistoss per Kopf zum 2:0 nach. Damit war die Partie gelaufen, den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Heerbrugger Orhan Ademi mit dem 3:0 in der 89. Minute.

Nicht mehr mit der Spitze mithalten kann die Austria Lustenau. Sie verlor bei der Vienna mit 0:1 und liegt nun bereits sieben Punkte hinter Altach zurück auf dem vierten Tabellenrang.

In der aktuellen Form – Lustenau holte in den letzten vier Spielen nur drei Punkte – ist es nur schwer vorstellbar, dass Austria in den Aufstiegskampf zurückfinden wird.

Austria verliert Anschluss

Auf der Wiener Hohen Warte musste sie bereits den nächsten Rückschlag hinnehmen. Dabei fiel das einzige Tor in der 21. Minute, als der Schiedsrichter nach einem Rencontre zwischen Stückler und Bozkurt auf Elfmeter entschied. Der Gefoulte selbst trat an und erzielte gegen seinen Ex-Club mit seinem 13.

Saisontreffer das einzige Tor der Partie. Lustenaus Reaktion fiel mit einer Chance von Salkic spärlich aus, vielmehr verpassten die Wiener in der zweiten Halbzeit mit Martinez und zweimal Milosevic einen höheren Sieg.

FCL mit Befreiungsschlag

Am Tabellenende besiegte der FC Lustenau den direkten Konkurrenten aus Dornbirn mit 2:0.

Dem FCL gelang damit nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Folge ein Befreiungsschlag: Neu weist der FC Lustenau 26 Punkte aus – acht Punkte mehr als Dornbirn, dessen Lage sich allmählich bedrohlich zuspitzt, liegt ein Nichtabstiegsplatz doch bereits sieben Zähler entfernt.

Zu Beginn des Spiels versuchten die Gäste, das Kommando zu übernehmen.

Dies gelang ihnen so lange, bis Baldauf nach einem Freistoss von Batir wie aus dem Nichts das Lustenauer Führungstor realisierte. Nun bekam die Partie den Charakter eines Abstiegskampfs: Während Dornbirn nicht mehr konnte, gab sich der FCL mit dem Kontrollieren des Resultats zumeist zufrieden. In der 63. Minute fiel schliesslich die Entscheidung, als Fröschl auf 2:0 erhöhte.

Remo Zollinger