«Als Nächstes würde ich ein Schusstraining machen»

Vier Spiele, ein Punkt, null Tore, letzter Platz: Dennoch sah Lothar Bösch, Trainer von Altstätten verstärkt, viel Positives.

Remo Zollinger
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Oft standen die Gegner den Altstättern vor dem Licht.

Oft standen die Gegner den Altstättern vor dem Licht.

«Die Resultate widerspiegeln die gezeigte Leistung nicht unbedingt. Wir haben uns als Team sehr gut präsentiert», zog Lothar Bösch Bilanz. Zwar sieht der letzte Rang mit null geschossenen Toren auf den ersten Blick ernüchternd aus, dennoch hat Altstätten eine gute Visitenkarte abgegeben. So kamen die Rheintaler in jedem Spiel zu ihren Torchancen, konnten diese allerdings nie nutzen.

Fehlende Klasse oder Hektik

«Die Gegner nutzen ihre Chancen resolut, wir leider nicht. Dies mag auf individuelle Unterschiede zurückzuführen sein, aber auch auf die Hektik und die Nervosität meiner Spieler. Als Nächstes würde ich Schusstraining machen», sagte Bösch. Allerdings: Auch das Kreieren von Chancen sei wichtig gewesen: «Und das haben wir gut gemacht.»

Gefallen fand Bösch am Auftreten seiner Mannschaft. Der Trainer meisterte die Herausforderung, 24 einsatzwillige Spieler im Team zu haben. «Jeder Spieler ist zu seinen Einsatzminuten gekommen. Und jeder war dankbar für die Erfahrung, an diesem Turnier mitspielen zu dürfen. Auch wenn einige Spieler weniger Einsatzzeit hatten als andere: Es gab keine Spannungen in der Mannschaft, das Klima und die Stimmung waren hervorragend.»

Inbegriff von Spitzenfussball

Mit Blick auf beide Spieltage bilanziert Bösch: «Das Turnier war hochstehend, die Spiele schnell und intensiv. Für mich ist das das Inbegriff von Spitzenfussball.» Seine Mannschaft wäre der Konkurrenz vor allem physisch und läuferisch unterlegen gewesen, was schliesslich auch den Ausschlag gegeben hatte. Überdies führte der FCA-Trainer an, dass das Niveau in der Breite sehr hoch war, allerdings kaum ein herausragender Akteur beobachtet werden konnte.

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