«Allwetterplatz muss saniert werden»

An der achten Generalversammlung des FC Au-Berneck wurden 130 Mitglieder vor allem über anstehende Projekte informiert. Im Vorstand gab es zwei Wechsel.

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Präsident Daniel Good: Kurz und knackig die GV geleitet. (Bild: zar)

Präsident Daniel Good: Kurz und knackig die GV geleitet. (Bild: zar)

FUSSBALL. Exakt um 21.31 Uhr beendete Präsident Daniel Good die Versammlung. Wie 2011 – der erste Anlass des neuen Vorsitzenden – führte der Heerbrugger effizient durch die Traktanden und brauchte für den offiziellen Teil keine Stunde. Ein Zeichen, dass es dem Fussballclub gut geht. Entsprechend prägnant fiel die Rede des Präsidenten aus. Er betonte die Wichtigkeit von Sportvereinen und erörterte deren Rolle in der Gesellschaft: Neben dem sportlichen Zweck bieten sie «Gemeinschaft und Geselligkeit und erfüllen zahlreiche Integrations- und Gemeinwohlaufgaben», stellte Good fest.

Im abgelaufenen Vereinsjahr beschäftigte sich das Vereins-Oberhaupt vorab mit dem Projekt Allwetterplatz in Au. Eine Sanierung sei dringend notwendig. Auch der Club möchte seinen Teil beitragen und hat eine zweckgebundene Rückstellung von 10 000 Franken gebildet.

Gewinn erwirtschaftet

Eine Rückstellung dieser Grössenordnung sei für einen regionalen Verein nicht selbstverständlich, erklärte Good. Möglich gemacht wurde diese Selbstfinanzierung auch durch das vergangene Vereinsjahr. Dem kumulierten Aufwand von rund 239 000 Franken standen 240 000 Franken Erlös gegenüber. «Ein gutes Jahr», bestätigte auch José Guarino, der als Nachfolger von Marlies Thurnheer für den Bereich Finanzen gewählt wurde. Neben der Berneckerin – derzeit weilt sie im Ausland – verlässt auch Roman Aschwanden den Vorstand. Als neuer Chef der Liegenschaften wird Thomas Eugster eingesetzt.

Der Kassabericht wurde von den Revisoren standesgemäss abgesegnet. Auch bei den Wirtschaftsprüfern wird es eine Veränderung geben: Patrick Gehrig tritt zurück und überlässt sein Amt Urs Eugster. Gemeinsam mit Marcel Manser wird er die kommenden Berichte und Budgets einsehen.

Zwei 4.-Liga-Teams

Auch sportlich gesehen können die Verantwortlichen auf ein gelungenes Jahr zurückblicken. Au-Berneck III mit Urs Gremminger als Trainer konnte sich als Aufsteiger in der 4. Liga halten, womit erneut zwei Mannschaften in derselben Spielklasse vertreten sind. Die stark eingestuften Senioren wurden Meister und die B-Junioren sind ohne Strafpunkte in die Junior League geklettert. In dieser Altersstufe musste laut Juniorenobmann Pius Vorburger umstrukturiert werden: «Es gab Tumulte, die aber sauber geklärt werden konnten.»

Unter anderem deshalb war die Zahl der Junioren im letzten Jahr rückläufig. Mit 295 Nachwuchsspielern ist der Verein im Ostschweizer Fussballverband (OFV) aber nach wie vor stark vertreten. Inklusive Frauen und Aktiven zählt der Verein knapp 500 Mitglieder.

Einzigartige Anlässe

Gerade wegen der beachtlichen Grösse ist es dem FC Au-Berneck möglich, Veranstaltungen wie das Public Viewing auszurichten: Praktisch alle Aktivmitglieder haben in den drei EM-Wochen im Blattacker-Pavillon gearbeitet und so die Rheintaler Fussballfans unterhalten.

Einen besonderen Dank erhielten Karin Niederl und Ernst Graf. Das Paar verbrachte unzählige Stunden beim Public Viewing der Fussball-Europameisterschaft.

Im Anschluss dankte auch Arthur Messmer – Präsident der Ortsgemeinde Au – dem Verein, ehe Daniel Good die Versammlung mit den Worten «Hopp Au-Berneck!» beendete. (zar)