Aller schlechter Dinge sind sieben

Eine 0:7-Schlappe erlitt Rheintal-Bodensee U14 auswärts gegen Red-Star ZH. Die Niederlage der U15 fiel mit 0:2 vergleichsweise moderat aus.

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Beim Einlaufen wurden die RBU14-Spieler von den Zürcher Red Stars noch nicht gestört. (Bild: pd)

Beim Einlaufen wurden die RBU14-Spieler von den Zürcher Red Stars noch nicht gestört. (Bild: pd)

Nach zuletzt erfolgreichen Auftritten mit guten Leistungen (3 Spiele, 7 Punkte) erlitt aber auch die RB U15 in Zürich einen Dämpfer: In Zürich fehlte den Gästen die Entschlossenheit und der unbedingte Wille, um ein Tor zu erzielen. Man gewährte den Platzherren zu viel Raum, und zu leichtfertig gab man den Ball ab. Daraus resultierende Chancen der Zürcher setzte die Abwehr der Ostschweizer stark unter Druck. Wenigstens in der Defensive wurde gut gearbeitet, sonst hätten durchaus mehr Gegentore fallen können.

Zu viele Ungenauigkeiten

Im Spiel nach vorne konnte einfach kein Druck aufgebaut werden, zu viele Ungenauigkeiten leisteten sich die Gäste. Im letzten Meisterschaftsspiel gegen die Alterskollegen aus dem Fürstentum Liechtenstein (am 29. Mai in Eschen/Mauren) will es die Mannschaft besser machen, und mit einem Sieg die Saison versöhnlich abschliessen.

U14 bricht nach der Pause ein

Vor dem Seitenwechsel war die partie zwischen Red-Star und Rheintal-Bodensee U14 lange ausgeglichen. Doch nach der Pause steigerten sich die Gastgeber in einen Spielrausch und bauten das Resultat gnadenlos auf 7:0 aus. Dennoch waren die Ostschweizer gut eingestellt und aufgestellt: In der ersten Halbzeit sah man ein RB-Team, das versuchte, nach vorne zu spielen. Die Gäste konnten mit den Zürchern noch gut mithalten. Trotz eines frühen Gegentreffers nach einem Konter rechnete man sich in der Pause gute Chancen aus.

– Die Zürcher steigerten sich in der zweiten Halbzeit enorm; vielleicht gab ihnen der frühe zweite Treffer Auftrieb. Phasenweise gelang Red-Star fast alles. In den Zweikämpfen setzten sich allzu oft die engagierteren Einheimischen durch, die Dribblings glückten, und vor dem Tor klappte auch alles. RB vermochte das Spiel nicht mehr zu kontrollieren und hatte auch kaum mehr Spielanteile in der gegnerischen Hälfte. (lb, cw)