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Alle packen gemeinsam an

Die Basiswoche bei libs ermöglicht den 41 neuen Lernenden einen sanften Einstieg ins Berufsleben. Bei Spiel und «Krampf» steht das Miteinander im Zentrum.
Sabrina Schmid
Fünf Lernende beim Brückenbau im Einsatz: Leon Künzler, Endrit Redzepi, Elias Wirth, Sened Tesfay und Riad Redjepi (v. l.). (Bild: Sabrina Schmid)

Fünf Lernende beim Brückenbau im Einsatz: Leon Künzler, Endrit Redzepi, Elias Wirth, Sened Tesfay und Riad Redjepi (v. l.). (Bild: Sabrina Schmid)

Der Lehrbeginn bei libs ist abwechslungsreich. Er ist speziell, streng und findet vorwiegend im Freien statt. Am Montag begann die sogenannte Basiswoche. Während fünf Tagen verrichten 41 neue Lernende gemeinnützige Arbeit auf der Finnenbahn im Wald und im Naturschutzgebiet Höchst, und sie absolvieren unterschiedliche Ausbildungssequenzen auf dem Firmengelände «Innoparc». Die Lernenden üben gesamthaft zehn unterschiedliche Berufe aus der Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie aus.

Es weht ein anderer Wind

Der Standortleiter Peter Van Caenegem ist überzeugt, dass dies ein optimaler Start ist: «Ziel dieser Basiswoche ist es, dass alle neuen Lernenden miteinander einen sanften Einstieg ins Berufsleben haben, aber auch merken, dass im Arbeitsleben ein anderer Wind weht.» Auf dem Wochenprogramm stehen eine Schnitzeljagd, «Methodus-Blöcke», das sind Ausbildungssequenzen, mit denen den Lernenden Methoden und Vorgehensweisen für das Arbeitsfeld vermittelt werden sowie erlebnisorientiertes Lernen. Bei allen Aktivitäten steht aber vor allem das Miteinander im Zentrum.

In Einzel- oder Gruppenaufträgen werden unterschiedliche Projekte bei Spiel und Spass durchgeführt und die Resultate anschliessend präsentiert. Nur so könne das Verantwortungsbewusstsein gestärkt und Durchhaltewillen antrainiert werden. «Unsere Vision ist: Jeder Lernende, der bei libs seine Lehre macht, wird ein Lebensunternehmer. Das ist jemand, der auf beiden Beinen steht, seine Zukunft selbst in die Hand nehmen kann, keine Angst vor Veränderungen hat und mit jeder Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet», sagt Van Caenegem. Bereits in dieser Woche sollen Werte und Ziele aufgezeigt und Methoden vermittelt werden.

Rund um und auf der Finnenbahn sowie im Naturschutzgebiet Höchst wird fest angepackt: Es wird Unkraut gejätet, Wege werden neu gestaltet und ausgeebnet, Tafeln ersetzt und neu montiert und eine Brücke erneuert. Peter Van Caenegem findet: «Mit dieser Arbeit leisten wir einen wichtigen Beitrag und helfen, öffentliche Einrichtungen à jour zu halten. So können wir unsere Ziele mit gemeinnütziger Arbeit verknüpfen. Das ist das Schöne daran.» Trotz Hitze gefällt den neuen Lernenden die Waldarbeit sehr, und es konnten schon viele Freundschaften geschlossen werden. Insgesamt leiten nebst Van Caenegem zehn weitere Berufsbildner die Basiswoche. Die Lernenden haben Gelegenheit, das ganze Team inklusive des Standortleiters kennenzulernen.

Kein einfacher Weg zum Ziel

Das ist vor allem für die Kommunikation und den sozialen Austausch sehr wichtig. Die Lernenden sollen aber nicht nur den Erfolg, sondern auch den Umgang mit Niederlagen und Frust erleben. Denn auch das gehöre im Berufsalltag dazu, macht Van Caenegem deutlich. Das Material für die gemeinnützige Arbeit wird vom Bauamt Balgach zur Verfügung gestellt.

Die libs-Berufe der Lernenden: Polymechaniker, Produktionsmechaniker, Elektroniker, Automatiker, Automatikmonteur, Konstrukteur, Kauffrau/-mann, Logistiker, Informatiker, Anlagenführer.

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