Alle KTM-Städler-Piloten in Top Ten

In Trachslau SZ und Linden BE standen die KTM-Team-Städler-Fahrer im Einsatz. Alle fünf Piloten konnten sich dabei in den Top Ten klassieren – Luca Wirth holte sogar einen weiteren Podestplatz.

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MOTOCROSS. Hoch über Bern starteten die Frauen in ihre zweite Saisonhälfte. Die Piste war schön in die Landschaft eingegliedert. Steile Auf- und Abfahrten sowie Schräghänge verlangten von den Fahrerinnen alles ab. Die Bedingungen waren ideal und entsprechend motiviert starteten die Zünd-Schwestern ins Zeittraining. Dieses wurde zu einer knappen Sache: Vom dritten bis zum siebten Platz waren die Fahrerinnen innerhalb einer halben Sekunde klassiert. Nina mit Rang vier, Katja als fünfte und Michelle auf Rang sechs zeigten, dass alles möglich ist.

Enges Rennen der Frauen

Der Start zu Lauf eins gelang Nina Zünd optimal. Schnell konnte sie Rang vier übernehmen und diesen sicher ins Ziel bringen. Dahinter hatte Schwester Michelle einen harten Kampf um Rang fünf. Sie wusste, dass sie schneller ist als die Pilotin vor ihr. Diese versuchte jedoch vehement, alle Überholmanöver abzuwehren – und sie musste sich mit Rang sechs begnügen. Katja Zünd lag lange auf Rang sieben, ehe sie noch von einer heranpreschenden Fahrerin überholt wurde und einsam auf Rang acht ins Ziel kam.

Der Start zu Lauf zwei gelang Michelle Zünd am besten. Mit einem überlegten Manöver konnte sie dieses Mal die Fahrerin vor ihr überholen, so fuhr sie auf Rang fünf ins Ziel. Nina Zünd hatte einen schlechten Start, und nach einem Fehler in Runde eins startete sie eine fulminante Aufholjagd, die sie noch auf Rang sieben brachte. Auch Katja Zünd musste nach einem schlechten Start einige Konkurrentinnen überholen, was für Rang zehn reichte. Im Tagesklassement rangierte sich Nina Zünd auf Rang fünf, Michelle mit einem Punkt weniger wurde sechste und Katja belegte aufgrund des schlechteren zweiten Laufs Platz neun. Ein Rennen vor Ende der Meisterschaft liegen sie damit auf den Rängen sechs bis acht in der Reihenfolge Michelle, Nina und Katja. Die Jungs durften nach der Sommerpause ihr Können in Trachslau bei den Junioren zeigen.

Luca Wirth weiter stark

Während es zum Training noch etwas nass war, wurden die Streckenbedingungen danach ideal. Die Brüder Wirth starteten mit einem Paukenschlag in den Tag. Raphael auf Rang eins und Luca auf dem zweiten Platz in der Gruppe A zeigten ihre Ambitionen. Beide zeigten auch einen guten Start in den ersten Lauf. Luca Wirth konnte an der Spitzengruppe dranbleiben, doch nach einem Sturz, der ihn ausserhalb der Top Ten zurückfallen liess, musste er sich mühsam zurückkämpfen. Mit viel Kämpferherz reichte es trotzdem noch für Rang fünf. Raphael Wirth zeigte ebenfalls, dass er das Tempo der Spitze mitfahren kann. Am Schluss wurde er guter Sechster. In Lauf zwei konnte Luca Wirth nochmals sein Können zeigen und fuhr auf Rang drei ins Ziel. Im Tagesklassement ergab dies den tollen zweiten Rang. Nach einem Startcrash musste Raphael Wirth das Rennen von hinten aufnehmen. Nach vielen Überholmanövern reichte dies noch zu Rang 14. Mit dem neunten Tagesrang fuhr auch er in die Top Ten.

Meisterschaftsränge verteidigen

Weiter geht es am Wochenende in Beggingen SH mit der SAM-Meisterschaft. Bei den Ladies kämpfen sowohl Nina als auch Michelle Zünd um einen Podestplatz. Michelle liegt momentan auf Rang drei, nur sieben Punkte hinter der Zweitplatzierten. Nina hat derweil acht Punkte Rückstand auf Michelle. Luca Wirth hat gleich zwei Podestplätze zu verteidigen. In der Kategorie Nachwuchs liegt er auf Rang drei und auch bei den Junioren rangiert er auf dem dritten Zwischenrang. Noa Glunk, der eine längere Sommerpause hatte, liegt auf dem tollen siebten Zwischenrang. Man darf gespannt sein, was er in den Begginger Dreck zaubern kann. (kaz)

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