Aktuarin und Kassier künftig nicht mehr im Rat

ALTSTÄTTEN. Die Evangelische Waisenguts- und Fondsgemeinde Altstätten, der die reformierten Ortsbürger angehören, muss auf die nächste Amtsperiode ihren Verwaltungsrat umstrukturieren.

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ALTSTÄTTEN. Die Evangelische Waisenguts- und Fondsgemeinde Altstätten, der die reformierten Ortsbürger angehören, muss auf die nächste Amtsperiode ihren Verwaltungsrat umstrukturieren. Das neue Gemeindegesetz lasse es nicht mehr zu, dass Kassier und Aktuar gleichzeitig Mitglieder des Verwaltungsrats seien, erklärte Präsident Walter Gerster an der Bürgerversammlung am Montag.

Es böten sich zwei Lösungen: Entweder belasse man den Verwaltungsrat wie er ist und vergebe Kassieramt und Aktuariat auf Mandatsbasis extern. Oder man behalte den heutigen Kassier und die heutige Aktuarin, verkleinere aber den Rat um diese zwei Personen. Man habe sich für Letzteres entschieden: Hans Eisenhut bleibt Kassier und Erika Buschor Aktuarin. Die beiden werden aber ab der nächsten Amtsperiode nicht mehr dem Verwaltungsrat angehören. Zur Verkleinerung des Rats muss bis dahin noch die Gemeindeordnung der Evangelischen Waisenguts- und Fondsgemeinde geändert werden.

Das Altersheim Blumenfeld, das von der Evangelischen Waisenguts- und Fondsgemeinde getragen wird, war auch letztes Jahr praktisch bis auf den letzten Platz ausgelastet. Den Pensionären gefalle es gut in dem familiären Heim, sagte Walter Gerster erfreut. Einen Wechsel gab es in der Heimleitung: Heidi Kugler ist in den Ruhestand getreten und hat die Leitung Andrea Chesini übergeben. Der Wechsel sei gut vonstatten gegangen. Gleich neben dem Heim möchte die Fondsgemeinde als zusätzliches Angebot für Seniorinnen und Senioren Alterswohnungen bauen (siehe Ausgabe von gestern). (mt)

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